Kreis Südliche Weinstraße Idee bundesweit beachtet

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Eine Anregung des ehrenamtlichen Integrationshelfers der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern, Alfons Meister, und die Initiative von Christian Müller, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Bergzabern, haben bundesweit Beachtung gefunden. Mit der Bitte um Informationen für die Asylbewerber über das in Deutschland trinkbare Wasser, hatte sich Meister an die Stadtwerke Bad Bergzabern gewandt.

Ergebnis: Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft hat jetzt ein Faltblatt in zehn Sprachen drucken lassen, das bundesweit erhältlich ist. „Herr Meister hat sich an mich gewandt, weil er die Erfahrung gemacht hat, dass viele der Asylbewerber aus Ländern kommen, in denen man Wasser nicht wie bei uns aus der Leitung trinken kann“, erzählt Christian Müller, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Bergzabern, im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Eine gute Idee, darüber zu informieren, fand Müller. Nach dem Gespräch mit Alfons Meister erklärte sich Müller auch bereit, in Zusammenarbeit mit den Integrationsbeauftragten kleinere Arbeiten rund um Wasser und Elektrik in den Wohnungen der Asylbewerber von Mitarbeitern der Stadtwerke fachgerecht ausführen zu lassen. Denn auch hier fehlen oft die Grundkenntnisse, ist die Erfahrung. Wegen der Informationen zum Trinkwasser wandte sich Christian Müller an den Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz mit Sitz in Mainz. „Die Anregung wurde sehr positiv aufgenommen, der Landesverband hat sich dann an den Bundesverband gewandt“, erzählt Müller. Schließlich habe er einen Anruf aus Berlin bekommen, dass auf die Anregung aus Bad Bergzabern hin ein Faltblatt in zehn Sprachen entwickelt worden sei, um die Neuankömmlinge über das Trinkwasser und das Abwasser zu informieren. „Wasser kann man in Deutschland aus der Leitung trinken“, ist die zentrale Information des Faltblatts. „Trinkwasser ist gut als Erfrischungsgetränk, für die Zubereitung von Speisen und für Babynahrung“, heißt es weiter. Zudem gibt es einen Hinweis in der kleinen Broschüre darauf, dass Kinder und Erwachsene 1,5 bis zwei Liter pro Tag trinken sollten. Als weitere Information ist in einer Liste aufgeführt, welche Abfälle nicht in die Toilette gehören, beispielsweise Essensreste, Hygieneartikel, Medikamente und Farben. Info Das Faltblatt ist ab kommenden Montag für Bürger der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern bei den Stadtwerken in der Kapellerstraße erhältlich, im Internet kann es unter www.bdew.de heruntergeladen werden. Bestellt werden können die Flyer (100 Stück für knapp acht Euro) bei der Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser, Internet www.wvgw.de. E-Mail info@wvgw.de. (pfn)

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