Maikammer Hohe Investitionen in die Infrastruktur

Die Bushaltestelle am Frantzplatz soll barrierefrei werden.
Die Bushaltestelle am Frantzplatz soll barrierefrei werden.

Die Gemeinde Maikammer plant in diesem Jahr hohe Investitionen und kann dennoch im Haushalt einen Überschuss erzielen. Das hängt vor allem mit den Erlösen aus Grundstücksverkäufen zusammen, aber auch mit den Kompensationszahlungen von Bund und Land für die Ausfälle bei den Steuereinnahmen.

Das größte Projekt im laufenden Jahr ist der barrierefreie Ausbau des Büros für Tourismus in der Marktstraße 5, daneben steht der Ausbau von zwei Bushaltestellen, eine Schlussrate für die Sanierung des Marktplatzes, ein barrierefreies Fußwegleitsystem sowie ein Parkleitsystem auf dem Programm. Investitionen, die „die kommunale Infrastruktur weiter stärken und die Lebens- und Aufenthaltsqualität unserer Bürger und Gäste weiter verbessern“, wie Ortsbürgermeister Karl Schäfer im Gemeinderat sagte.

Lob von der SPD

Dem stimmten auch Michael Ziegler (CDU) und Markus Sell (SPD) zu. „Die Investitionen sind sehr sinnvoll“, lobte Sell. Trotz Corona habe sich in Maikammer 2020 „viel getan“. So fehle zum endgültigen Abschluss der Arbeiten am Marktplatz nur noch der Brunnen, der, so Sell, „viel Geld kostet, aber den Platz noch weiter aufwerten wird“. Schäfer bezifferte die Gesamtkosten mit rund 130.000 Euro. Mit dem Einbau werde voraussichtlich im April begonnen, ebenso mit dem Ausbau der Bushaltestellen am Frantzplatz und in der Weinstraße Nord.

Der Investitionshaushalt, der insgesamt Ausgaben in Höhe von 2,6 Millionen Euro umfasst, enthält außerdem Mittel für den Grunderwerb zur Anlegung eines Wanderparkplatzes, Investitionen in die Kindertagesstätten und einen Betrag für die Förderung der Artenvielfalt in Höhe von 10.000 Euro. Den Ausgaben stehen Einnahmen in Höhe von 6,4 Millionen Euro gegenüber, so dass ein Überschuss von 3,8 Millionen Euro entsteht, der den Finanzmitteln zugeführt wird.

Der Gemeinderat stimmte dem Haushalt einhellig zu.

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