Meinung
Herxheimer Hauptstraße: Der LBM ist eine Verhinderungsbehörde
Herxheim will den Verkehr aus dem Ort haben – und hat dafür einen Plan. Um handeln zu können, wurde die Hauptstraße zur Gemeindestraße abgestuft und die Ortsrandstraße zur Landesstraße aufgewertet. Für Entlastung sollte eine abknickende Vorfahrtsstraße an der Aldi-Kreuzung sorgen, um den Durchgangsverkehr direkt auf die Umgehung zu leiten. Alles vorbereitet. Alles beschlossen.
Doch der Landesbetrieb Mobilität (LBM) bremst, und das heißt: Keine Umsetzung, kein Bedarf, keine Entlastung für die Anwohner. Das eigentliche Ziel einer entlastenden Verkehrsführung wird so ad absurdum geführt. Und je länger gezögert wird, desto teurer wird’s. Die geschätzten 1,1 Millionen Euro für die Maßnahme von 2021 sind längst überholt. Zeit kostet aber nicht nur Geld, sondern auch Vertrauen in diese Behörde.
Unter dem Strich macht sich der LBM zur Karikatur seiner selbst. Er trägt das Wort Mobilität zwar im Namen, aber sorgt in der Praxis in Herxheim für Stillstand. Wer den Verkehr nicht sinnvoll lenkt, ist kein Mobilitätsbetrieb, sondern ein Verhinderer.
