Kreis Südliche Weinstraße Helfer in Notlagen

SÜW/Landau. Bei der zweiten Queichtal Challenge am 26. September wird die Jugend des Technischen Hilfswerks (THW) mit ihren Gruppen aus Bad Bergzabern und Landau nicht nur als Teilnehmer am Start sein, sondern auch selbst Stationen auf die Beine stellen. Doch was steckt eigentlich hinter der Organistion THW?
Die wichtigsten Aufgaben des Technischen Hilfswerks sind das Retten aus Höhen und Tiefen, das Ausleuchten von Einsatzstellen, der Umgang mit schweren Lasten, das Absperren von Gefahrenstellen, die Holz- und Metallbearbeitung, der Umgang mit Leitern, der Transport von Verletzten und Erste Hilfe. All das lernen schon die Jugendlichen unterteilt in verschiedene Gruppen – jeweils altersgerecht angepasst. Während die Jüngeren sich spielerisch mit der Organisation und ihren Aufgaben vertraut machen, lernen die 14- bis 16-Jährigen den Umgang mit Geräten. Ab einem Alter von 16 Jahren kann dann die Grundausbildung als Vorbereitung auf den aktiven Dienst begonnen werden. Die Ausbildung dauert in der Regel mehrere Monate. Die erste Ausbildungsstufe wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Erst danach werden die Einsatzkräfte zur Spezialisierung den Einheiten des THW zugewiesen. Neben der vielseitigen Ausbildung der Junghelfer werden im Sommer auch an Samstagen Einsätze geplant, geübt und besprochen. Zusätzlich stehen viele andere Aktionen auf dem Plan der THW-Jugend wie Zeltlager, Ferienpass-Angebote und soziale Projekte. Die Abnahme des Leistungsabzeichens in Bronze, Silber und Gold ist jährlich. Hier müssen die Jugendlichen das erlernte Wissen in Theorie und Praxis beweisen. Im THW Landau sind derzeit 25 Mädchen und Jungen ab zehn Jahren aktiv, insgesamt gibt es rund 120 aktive Helfer. Beim THW Bad Bergzabern sind aktuell zwölf Mädchen und Jungen aktiv, insgesamt gibt es hier 55 aktive Männer und Frauen. Die Ausbildung für die Junghelfer ist in Landau im Zweiwochenrhythmus montags von 18.30 bis 20 Uhr, in Bad Bergzabern vierzehntägig freitags von 17 bis 18.30 Uhr. (rhp) Vor Ort Das Technische Hilfswerk Bad Bergzabern wird bei der Queichtal-Challenge eine Spielstation an der Brücke Queichhambach/Gräfenhausen einrichten. Dabei muss ausgehend von einem Schwimmsteg die Queich mit einer behelfsmäßigen Plattform überquert werden, um Sachgüter – in diesem Fall eine Schatzkiste mit Süßigkeiten – zu bergen.