Kreis Südliche Weinstraße RHEINPFALZ Plus Artikel Hauenstein/Schwanheim: Ulrich Nothhof als neuer Pfarrer ins Amt eingeführt

Bei der Amtseinführung von Pfarrer Ulrich Nothhof (links) verlas Dekan Johannes Pioth am Sonntag das Ernennungsschreiben für den
Bei der Amtseinführung von Pfarrer Ulrich Nothhof (links) verlas Dekan Johannes Pioth am Sonntag das Ernennungsschreiben für den neuen Hauensteiner Seelsorger. Foto: Franz-Josef Schächter

Ulrich Nothhof ist der neue Pfarrer der Pfarrei St. Katharina von Alexandrien, die die Kirchengemeinden Hauenstein und Schwanheim mit Lug umfasst. Er wurde am Sonntag mit einem Gottesdienst in der Christkönigskirche ins Amt eingeführt.

Dekan Johannes Pioth aus Pirmasens überreichte neben der Bestellungsurkunde auch einen großen Schlüssel, der Zugang zu den Türen, aber auch zu den Herzen der Menschen in der Pfarrei symbolisiere.

„Keine leichte Aufgabe“ habe Nothhof übernommen, sagte der Dekan. Es sei „eine große Aufgabe und Herausforderung“, aus den einzelnen Teilen „Gemeinde entstehen zu lassen“ und die „einzelnen Pfarreien lebendig zu erhalten“. Der neue Pfarrer solle mithilfe der Haupt- und Ehrenamtlichen das Pastorale Konzept umsetzen. Der Dekan legte dem neuen Pfarrer besonders die Ökumene und den Kontakt zur Kommune ans Herz.

Nothhofs hauptamtliche Mitarbeiter, Pastoralassistentin Melanie Müller und Gemeindereferentin Amanda Wrzos, versicherten ebenso wie Ute Braun und Martina Berie als Vertreter der Pfarrei-Gremien aus Hauenstein und Lug und der Ehrenamtlichen ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Mit dem Gottesdienst wurde auch das Erntedankfest gefeiert. Nothhof beschwor den Gemeinschaftssinn. „Jeder müht sich, jeder gibt, was er kann: So ist Gemeinde.“

Die vielen Menschen in der Kirche zeigten, dass Pfarrer Nothhof in der Pfarrei willkommen sei, sagte Ute Braun, Vorsitzende des Pfarreirats. Als Pfarrer sei er „Moderator, Kommunikator, Inspirator und Werbeträger“, er müsse „da sein, wenn’s brennt“, sei „Ansprechpartner bei der Suche nach Lebenssinn“ und helfe, „wo Unterstützung notwendig ist“. Dabei sei er „auf die Unterstützung aller angewiesen: Wenn viele mitwirken, kann Gemeinde vielfältiger werden.“

Bürgermeister Werner Kölsch wünschte Nothhof, dass er in Hauenstein „ein Stück Heimat finden“ möge. Im Dialekt fuhr er fort: „Mer hälfen Ihne orich gäern.“ Damit der neue Pfarrer die Hauensteiner versteht, übergab Kölsch ihm ein Exemplar des „Hääschdner Lääsebuchs“.

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