Kreis Südliche Weinstraße Grüner, gesunder, touristischer und kultureller

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Zehn Jahre Amtszeit von Harald Bratz gehen zu Ende. Am 25. Mai wählen die Bad Bergzaberner nun einen neuen Stadtbürgermeister. Und sie haben eine echte Auswahl: Gleich vier Bewerber gehen ins Rennen um das Ehrenamt.

Mutig sind die Grünen: Im 24-köpfigen Stadtrat sitzt seit 2009 einzig und allein Gerhard Rodrian. Die Kurstadt ist kein gutes Pflaster für die Umweltpartei. Die Schwerpunkte des 60-jährigen Oberstudienrates sind: Bad Bergzabern soll grüner werden, Offenlegung des Woodbach durch die ganze Stadt und nicht nur im Kurpark, Verkehrsberuhigung und mehr Natur in der Stadt, neue Wege im Tourismus, Wiederbelebung des Gasthauses „Zum Engel“. Besonders liegt ihm die Jugendarbeit am Herzen. Die einzige Frau im Kandidaten-Quartett ist eine Liberale und zurzeit Beigeordnete für Jugend und Kultur: Heike Grill. „Ich will die Stadt auch ohne viel Geld nach vorne bringen und ich habe die Zeit für dieses Ehrenamt“, sagt sie. Ihre Schwerpunkte: Stadtentwicklung, Tourismus und Kultur. Fred-Holger Ludwig tritt für die CDU an. Seit 2009 ist der 68-jährige Gynäkologe im Stadtrat, seit 2004 sitzt er im Kreistag. Auch ist er im Bundesvorstand der Seniorenunion der CDU und im Berliner Bundesausschuss Gesundheit der CDU. „Ich will Bad Bergzabern unter dem Stichwort ,Gesunde Stadt’ vorwärts bringen“, sagt er. Damit meint er die Aufnahme Bad Bergzaberns in das Programm der Weltgesundheitsorganisation (WHO), in dem schon renommierte Städte vertreten sind. Schafft es Rolf-Dieter Enke, für die Sozialdemokraten den Bürgermeistersessel zu erobern? Die SPD hatte bei den Kommunalwahlen 2009 rund 25 Prozent und Enke wird von den Freien Wählern unterstützt, die 2009 auf knapp 20 Prozent der Stimmen kamen. Der Berufsschullehrer Enke ist zurzeit Erster Beigeordneter und ist zuständig für das Stadtgartenbauamt. Auch ist er Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke. Neben der Stärkung des Tourismus will er sich für den Ausbau der städtischen Infrastruktur, insbesondere der Sanierung der Straßen einsetzen. Vom Weg der sehr gesunden Stadtwerke will er nicht abweichen. Man könne in Bad Bergzabern froh sein, noch eigene Werke zu haben. (rww/pfn)

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