Kreis Südliche Weinstraße Gedenken an ein Leben voller Tiefe

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Am 9. August, dem Todestag der Heiligen Edith Stein, segnete Pfarrer Bernd Höckelsberger die ihr zu Ehren vor die St. Martinskirche in Bad Bergzabern versetzte Stele. „Heut hab ich mit dir unterm Kreuz gestanden“: So lautet der erste Vers eines Mariengedichts der Heiligen auf dem Sockel unter der Pieta. Damit habe Edith Stein ausdrücken wollen, dass der wichtigste Ort im Leben eines Christen das Kreuz sei, sagte der Pfarrer. Jeden Tag ein neues Leben zu beginnen und diesem Leben Tiefe zu geben, seien wichtige Gedanken Edith Steins. Stadtbürgermeister Fred-Holger Ludwig (CDU) begrüßte es, dass mit der Stele die Erinnerung an Edith Stein zusammen mit dem Denkmal auf dem Ludwigsplatz wachgehalten wird. 1922 wurde sie in Bergzabern getauft und empfing hier auch die Kommunion. 1942 wurde sie in Auschwitz ermordet. Eine alteingesessene Bürgerin der Stadt ist sich übrigens sicher, dass die Pieta eine der ersten Arbeiten des Bildhauers Josef Wilhelmy war, nachdem dieser nach dem Zweiten Weltkrieg das Steinmetzgeschäft in Bergzabern übernommen hatte. |ardt

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