Maikammer RHEINPFALZ Plus Artikel Friedhof soll Parkanlage werden

Der Friedhof in Maikammer, im Hintergrund die Friedhofshalle.
Der Friedhof in Maikammer, im Hintergrund die Friedhofshalle.

Der Friedhof in Maikammer soll umgestaltet werden. Landschaftsbauer Kurt Garrecht aus Herxheim hat erste Planüberlegungen vorgelegt.

Dabei sollen die immer mehr genutzten Formen der Urnenbestattung berücksichtigt werden. In Betracht kommen Einzelgrabstätten, Gemeinschaftsfelder, Gemeinschaftsgräber, ein Urnenrasenfeld sowie Urnenstelen mit Namensschildern. Schwerpunkte sollen bei dieser Bestattungsform gesetzt und andere integriert werden.

Ortsbürgermeister Karl Schäfer (CDU) sprach von einem generationsübergreifenden Projekt. Dabei müsse das Thema „Verlängerungen der Liegezeit“ mit viel Fingerspitzengefühl angegangen werden. Wo künftig die Urnen- und Stelenfelder entstehen sollen, werde diese Verlängerung vielleicht nicht mehr möglich sein. Rosina Schwab, mit allen Aufgaben betraut, die den Friedhof betreffen, will diese Problematik für alle Beteiligten befriedigend lösen. „Wir müssen einen Weg finden, da sonst die gewünschte Neugliederung nicht umzusetzen ist.“

Zugang erleichtern

Garrecht regte an, Wege zu erneuern und den Zugang für Fußgänger und Radfahrer zu erleichtern. Nicht zu vergessen sei auch die barrierefreie Zugangsmöglichkeit zum Friedhof. Kieselsteine zwischen den Gräbern sollen durch Pflaster oder wassergebundene Decken ersetzt werden, damit man auch mit Rollatoren und Rollstühlen zu den Gräbern gelangen kann.

Die alten Birken sollten Schritt für Schritt durch andere Bäume ersetzt werden, da Birken nur eine begrenzte Lebensdauer hätten und so zur Gefahr werden könnten, so der Planer. Er schlug vor, den Alleencharakter in der Friedhofsmitte zu erhalten und Hauptalleen sowie Rückzugsbereiche zu schaffen. Die vorhandenen Denkmale sollten betont werden. Eine Garage für die Materialien des Gemeindebediensteten könnte ebenso außerhalb des Friedhofes platziert werden wie eine Abfalleinrichtung. Insgesamt solle der Friedhof zu einer Parkanlage werden, in der sich die Hinterbliebenen auch auf Sitzbänken eine Zeit der Stille nehmen oder einfach auch nur ausruhen können.

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