Kreis Südliche Weinstraße Flüchtlinge: Spitzenwert in VG Hauenstein

Südwestpfalz. Rund 1000 Flüchtlinge sind in den südwestpfälzischen Kreisgemeinden aktuell untergebracht – Tendenz steigend. Die meisten Flüchtlinge bezogen auf die Einwohnerzahl hat die Verbandsgemeinde Hauenstein zu verkraften: 12,5 auf 100 Einwohner. Generell zeigen sich die Verwaltungen gefordert, aber nicht überfordert mit den steigenden Flüchtlingszahlen.
Außer in Dahn gibt es keine Massenunterkunft und der private Wohnungsmarkt gibt in der Region noch genügend Wohnraum für die Neuankömmlinge her, wie aus den Verbandsgemeindeverwaltungen zu hören ist. Einen kräftigen Anstieg gibt es in der Verbandsgemeinde Hauenstein seit August. Derzeit sind dort 110 Flüchtlinge untergebracht. Im August waren es noch 50 weniger. „Es geht im Moment noch“, gibt sich Christina Spielberger, die in Hauenstein für die Unterbringung der Flüchtlinge zuständig ist, zuversichtlich. Es seien noch zwei oder drei Objekte in Reserve für zu erwartende Neuankömmlinge. Allerdings seien Angebote von Vermietern auch weiterhin willkommen. „Wir suchen natürlich immer“, so Spielberger. Bei der Herkunft dominieren syrische Flüchtlinge. Die Balkanländer haben deutlich abgenommen. Die zweitstärkste Asylbewerbergruppe sind Afghanen, die aber lange nicht so häufig hier eintreffen wie Syrer. Die übrigen Nationalitäten sind meist Ägypter, Pakistani, Eritreer, Somalier aber auch Russen, Aserbaidschaner, Armenier, Georgier und auch Inder oder Vietnamesen. (kka)