Kreis Südliche Weinstraße Finanzieller Grundstock für neues Fahrrad
Am Sonntag hielt Pater Robert Maszkowski seinen letzten Gottesdienst in der Pfarrei Heilige Edith Stein in Bad Bergzabern. In wenigen Tagen wird er seinen Dienst als Pfarrer in den Gemeinden der Pfarrei St. Maria Magdalena in und um Klingenmünster antreten.
Fast das ganze Seelsorgerteam mit Pfarrer Bernd Höckelsberger, den Diakonen Achim Weiland, Andreas Roth und Peter Ruffra sowie Pastoralreferent Werner Busch stand mit am Altar auf dem Festplatz des Fröhlichen Kunterbunt. Die Predigt hielt der scheidende Priester zu dem Wort aus dem Lukasevangelium: „Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ Darin geht es um den Platz, den ein Gast beim Festmahl einnimmt, und auch um die Frage, wen ein guter Gastgeber einlädt. Ein Thema, das Pater Robert auch auf den FKB-Gedanken hin auslegte. Mit herzlichen und persönlichen Worten verabschiedete Pfarrer Höckelsberger seinen bisherigen Kooperator und wünschte ihm auf seinem weiteren Weg als Seelsorger in der Nachbarpfarrei Gottes Segen. Dem schloss sich die Pfarreiratsvorsitzende Doris Ehrhardt an. Als Abschiedsgeschenk der neun Gemeinden der Großpfarrei überreichte sie einen finanziellen Beitrag zur Anschaffung eines Fahrrades, das sich Pater Robert zulegen will. Eine Fahrrad- und Wanderkarte gab es obendrauf. Hans Erich Klein vom Fröhlichen Kunterbunt überreichte ein Abschiedsgeschenk mit den besten Wünschen für die neue Aufgabe. Der Pater werde eine Lücke hinterlassen, waren sich die drei Redner einig. Ganz besonders lagen Pater Robert, wie er auch künftig gerne angesprochen werden möchte, seine ehemaligen Kommunionkinder vom Viehstrich zwischen Steinfeld und Schweigen-Rechtenbach am Herzen. Er lud sie spontan ein, zu ihm an den Altar zu kommen und machte ihnen mit einem süßen Dankeschön aus seiner polnischen Heimat ein originelles Abschiedsgeschenk. Neben den Kindern und ihrer Hinführung zum Glauben waren ihm auch die Begegnungen mit allen anderen Menschen wichtig. In Krankheits- und Todesfällen, aber auch in vielen anderen Krisensituationen war er in den fünf Jahren, die er in Bad Bergzabern wirkte, ein hilfsbereiter Seelsorger. Noch lange nach dem Gottesdienst beim FKB suchte Pater Robert das Gespräch mit den Menschen auf dem Festplatz, als wolle er sich von möglichst vielen Gemeindemitgliedern ganz persönlich verabschieden. Am kommenden Sonntag wird er in der Klosterkirche in Klingenmünster in seine neue Seelsorgeraufgabe eingeführt. |ardt