Kreis Südliche Weinstraße „Feldwiese“ geht voran

Die Gemeinde Oberotterbach ist mit dem Bebauungsplan „Feldwiese“ einen Schritt weiter. Eine private Lagerhalle und eine gemeindeeigene Halle für Gerätschaften sind auf einer rund 5600 Quadratmeter großen Fläche am Ortseingang von Bad Bergzabern kommend geplant. Ab Januar wird der Bebauungsplan öffentlich ausliegen.
Dorfplaner Hans-Jürgen Wolf stellte die wichtigsten Punkte aus der frühzeitigen Behördenbeteiligung vor. „Es gibt im Wesentlichen zwei Probleme, der Radongehalt im Boden und die Sickerfähigkeit des Bodens, die nach der Bebauung gewährleistet sein muss“, so Wolf. Radon sei ein Gas, dass in der Region natürlich vorkomme und nur bei einem größeren Erdaushub, der in diesem Falle nicht nötig sei, austrete. Wegen der Sickerfähigkeit für das Oberflächenwasser schlug Wolf ein Bodengutachten vor, dass die Gemeinde in Auftrag gab. Landschaftsarchitektin Bettina Krell wird das Gutachten erstellen, die Kosten betragen rund 3900 Euro. Revierleiter Wolfgang Leidner informierte über die Neustrukturierung der Reviere des Forstamtes Annweiler, das fast 9000 Hektar Wald bewirtschaftet. „Die bisher bestehenden Privatwaldreviere fallen weg und werden wieder den staatlichen Flächen zugeordnet“, so Leidner. Für Oberotterbach wird sich die Größe des gesamten Forstreviers, zu dem die Gemeinde gehört, mit rund 1750 Hektar nicht wesentlich ändern. Die Privatwälder Birkenhördt, Blankenborn, Böllenborn, Dörrenbach, Schweigen und Oberotterbach werden wieder zum staatlichen Forstrevier gehören. 1200 Festmeter Holz seien in Oberotterbach in diesem Jahr eingeschlagen worden, er erwarte ein Plus von rund 4000 Euro, informierte der Revierleiter. Einstimmig beschloss der Rat die Anschaffung einer weiteren Urnenstele mit zehn Urnenkammern. Die Kosten betragen rund 10.100 Euro. Von den bisher zehn Kammern, die auf dem Friedhof zur Verfügung stehen, sind fast alle belegt. Die Spende einer Bürgerin in Höhe von 350 Euro für Liederbücher und die Spende des Ortsbürgermeisters von 150 Euro für Sitzkissen, beides für die Aussegnungshalle, nahm der Rat an. Einstimmig wurde die Hauptsatzung der Gemeinde geändert, in der die Aufwandsentschädigung von jährlich 255 Euro für den ehrenamtlichen Leiter der Bücherei aufgenommen wurde. (pfn)