Kreis Südliche Weinstraße Fast wie im Paradies

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Im Garten der Düfte und Genüsse lustwandeln, dabei eine wunderschöne Aussicht genießen – herrlich. Dies hatten am Sonntag viele Besucher im Sinn beim zehnten Wandertag im Rosengarten von Kapellen-Drusweiler. Dabei stellen die Reben in der Gewanne die Mehrheit und nicht die Rosen an den Enden der Zeilen, aber dafür sind sie der Blickfang für jeden Besucher und Wanderer zum Ende der Rosenwochen im Bad Bergzaberner Land. Ob mit Fahrrad, bei den jüngeren Besucher eher das Skateboard, oder zu Fuß, es gab viel zu entdecken. 400 Wild- und Strauchrosen wollten begutachtet, beschnuppert und auch „betätschelt“ werden. Da begegnete dem Besucher eine üppige Blütenpracht, die sich in den zurückliegenden Jahren enorm gesteigert hat. Den Duft erforschenden Gästen gefielen die Unmengen an Farben, Gerüchen und Formen. Fast jeder Strauch wurde inspiziert und für „Ach, wie schön!“ befunden. Aber nicht nur die Blütenpracht war zu bestaunen, auch die vielen kulinarischen Genüsse galt es zu kosten. Den Anfang der etwa fünf Kilometer langen Strecke machten die Erdbeeren. Versüßt mit dem Geschmack eines Gläschens Rosenprosecco. Frisch gestärkt konnten nun die elf Stationen erwandert werden. Auf einem Wander-Teilnahme-Schein gab es die Möglichkeit, sich die Stationen abstempeln zu lassen und die Chance, ein „Rosen-Wellness-Paket“ der Südpfalz-Therme in Bad Bergzabern zu gewinnen. Natürlich bot jeder Stand etwas Besonderes, so dass der Wanderer gerne irgendwo „hängenblieb“ und es sich gemütlich machte. Entweder bei einem Rieslingschoppen oder einem Glas frisch angesetzter Rosenbowle, dazu zünftige Musik. Die „Klingenmünsterer Schoppesänger“ sorgten für Partystimmung und sorgten Lieder wie „Mei Mutter hat än Gutselstand“, für gute Laune – gesungen in sechs verschieden Sprachen. Die Kreativität der Standbetreiber zum Thema Rosen war enorm: Dort ein sahniges Eis, verfeinert mit kleinen feinen Rosenblättern und dem herben Geschmack der Limette. Da ein Glas „Melrose“ mit Rosensirup und Minze, marinierte Melonenstückchen, aufgefüllt mit einem Rosensekt. Auf die Kleinen wartete eine Torwand und eine Slackline. Und für ein Mitbringsel sorgten ein Stand mit Ton-Rosen unterschiedlicher Größe und Ausführungen. Ein weiterer musikalischer Höhepunkt war Sängerin Maren Werling, die am Stand eines Jung-Winzers für Unterhaltung sorgte – nur von der Gitarre begleitet. Auch verzauberte der Geiger Florian Meierrott auf einer genüsslichen Wanderung durch die Weinberge im Rosengarten. Und die geheimnisvolle Märchenerzählerin Nana Avingarde lud zum Lauschen ein. (alve)

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