Kreis Südliche Weinstraße Einheitliches Ortsbild angestrebt

Der Bebauungsplan „Alsterweiler Hauptstraße“ soll geändert werden. Dafür sprach sich der Ortsgemeinderat Maikammer bei seiner jüngsten Sitzung aus. Als Grund nannte Ortsbürgermeister Karl Schäfer, dass der Bebauungsplan bereits 20 Jahre alt und lediglich in Teilen vor sechs Jahren geändert worden sei.
In dem genannten Gebiet sind laut Schäfer vornehmlich alte Häuser in traditioneller Bauweise. Die Bauhöhe und die Tiefe seien sehr unterschiedlich. Auch die Dachneigungen seien alles andere als einheitlich. Um künftig eine zeitgemäße und geordnete städtebauliche Entwicklung zu gewährleisten, solle ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden. Dazu bedürfe es eines Planaufstellungsbeschlusses. In einer Einwohnerversammlung seien bereits die Anwohner gehört worden. Diese hätten sich grundsätzlich positiv geäußert. Der Bebauungsplan umfasst die Alsterweiler Hauptstraße bis zur Abzweigung Friedhofstraße, das Gebiet bis zum Spielplatz in der Kardinal-Wendel-Straße, die Turmstraße, die westliche Seite der Mühlstraße bis zur Einmündung Neugasse und die Friedhofstraße, allerdings nur auf der nördlichen Seite; hinzu kommen der Feldweg am Friedhof in Richtung Kardinal-Wendel-Straße und die Mandelbergstraße. Um die Bauleitplanung zu sichern, hat der Rat sich auch für eine Veränderungssperre in diesem Gebiet ausgesprochen. Dies bedeutet, dass ohne Genehmigung keine Veränderungen an den Grundstücken und den Gebäuden vorgenommen werden dürfen. Somit können gegebenenfalls unerwünschte An- oder Aufbauten verhindert werden. Franz-Josef Damm lobte das Vorhaben. Denn in seinen Augen sollten die alten Gebäude besser geschützt werden. Die neue Ortsbausatzung werde in einer weiteren Einwohnerversammlung vorgestellt, kündigte Karl Schäfer an. (giw)