Kreis Südliche Weinstraße Ein Leuchtturm für die Knirpse

Der Spielplatz am alten Pfarrhaus in Ranschbach, der zuletzt vor 15 Jahren saniert wurde und schon abgewirtschaftet ist, soll neu gestaltet werden. Mehr als 20.000 Euro sollen auf dem Grundstück der Kirchengemeinde investiert werden.
Darauf hat sich der Gemeinderat am Montagabend im nichtöffentlichen Teil der Sitzung verständigt, wie Ortsbürgermeister Hubert Scherthan (CDU) auf Anfrage berichtet. Mittlerweile seien Ideen für eine Neugestaltung erarbeitet. Neue Spielgeräte im Gesamtwert von 16.600 Euro seien bei der Firma Seibel Spielplatzgeräte in Hinterweidenthal beauftragt. Das Konzept beinhaltet einen neuen Leuchtturm „Borkum“, eine Sechs-Eck-Spielanlage, neue Wippgeräte oder eine Tunnelröhre. Mit Ausnahme der Installation der Spielplatzgeräte sollen die Arbeiten nach Vorstellungen Scherthans in Eigenleistung ausgeführt werden. Der Startschuss soll in Kürze sein. Mit der Fertigstellung der Grundsanierung rechnet Scherthan im Oktober. Im Frühjahr soll mit einem Spielplatzfest die neu gestaltete Anlage eröffnet werden. Scherthan hofft, dass ein Großteil der Kosten via Spenden finanziert werden kann und damit der Gemeindesäckel nicht zu schwer gebeutelt wird. Bislang seien schon Spenden eingegangen. Im öffentlichen Teil nahm der Rat eine Spende der Theatergruppe „Flohbühne“ über 400 Euro für den Spielplatz an. Die Hundehalter wird es freuen. An der seit Jahren bestehenden Höhe der Hundesteuer wird sich nichts ändern. Scherthan gab bekannt, dass die Firma Kattner Effekt Marketing in Eschbach am Freitag, 31. Juli, 19.30 Uhr im Haus „Zum Seligmacher“ das neue Ortsporträt von Ranschbach präsentieren wird. Ranschbach war Gewinner des von der VR Bank Südliche Weinstraße ausgeschriebenen Wettbewerbs, bei dem es die Ortsporträts zu gewinnen gab. Wie Scherthan weiter mitteilte, ist das Seligmacherfest unter dem Motto „Weinfest im Grünen“ vom 21. bis 24. August wieder auf dem Festgelände neben dem Dorfgemeinschaftshaus und nicht im Ortskern. Bei der Haussammlung 2014 für den Volksbund der Kriegsgräberfürsorge wurde mit 1,94 Euro pro Einwohner das Ergebnis von 2013 mit 1,81 Euro noch einmal gesteigert. Laut Scherthan ist dies das beste Sammelergebnis aller Ortsgemeinden im Bereich der Verbandsgemeinde Landau-Land. (som)