Kreis Südliche Weinstraße Ein guter Geist kehrt zurück

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Schon in der Einladung zur Amtseinführung war ein geistreiches Sprichwort frei nach Wilhelm Busch zu lesen: „Ja, dass Geister wiederkommen, rumoren und erscheinen, möchten wir selbst beinah beschwören, denn wir haben selber einen.“ Die Zündung des Geistesblitzes gab am Mittwoch dann das Streichorchester des Gymnasiums. Danach erklärte der stellvertretende Schulleiter Jörg Engel in seiner Rede „Herzlich willkommen zur Geisterstunde“ den Werdegang des ehemaligen Schülers Allmann am Gymnasium in Bad Bergzabern. Hier machte er 1989 Abitur. Nun kehrt Allmann, der zuletzt Schulleiter in Rheinzabern war, an den Platz seiner Anfänge zurück. Engel zeigte sich begeistert über das Wiederkommen „des Geistes“. Auch Landrätin Theresia Riedmaier nahm das Thema „schöngeistig“ in ihrer Rede auf. Sie glaube daran, dass der neue Schulleiter mit seiner Lockerheit, Leidenschaft und Kraft die Schule zu neuen Zielen führen werde. Und sie hofft, dass er bleiben werde. Ebenfalls bedankte sie sich bei dem Namensgeber des Schulzentrums, Alfred Grosser, für dessen Erscheinen. Grosser reiste zur Amtseinführung und ebenso zum Jubiläum „Zehn Jahre Schulzentrum-Namensgebung“ an. Alfred Grosser wies auf den Geist der Freiheit hin, der im Schulzentrum zu finden sei. Eine Gemeinschaft des Aufeinanderzugehens finde sich hier. „Immer zufrieden zu sein und sich nie zufrieden geben“, das sei die Losung für ein friedliches Miteinander, das Zulassen von Vielfältigkeit und den gegenseitigen Respekt, fügte er hinzu. Teamgeist und Zeitgeist zeigten der Chor des Gymnasiums und die Ad-hoc-Campus-Kapelle. Der Personalrat brachte in einer Parodie den Kampfgeist eines Lehrers mit dem Engelein und Teufel auf jeder Schulter zu Protokoll. Und bei dem uminterpretierten Lied „Go down, Allmann – He is coming home“, vom Lehrerchor auf die Bühne gebracht, zog es auch den neuen Schulleiter auf die Bühne, um sein musikalisches Talent unter Beweis zu stellen. Ludwin Michels, Schulleiter der Realschule plus, freute sich auf eine wunderbare Zusammenarbeit und Bernhard Gilles von der ADD wünschte das Quäntchen Glück, um aufmerksam und geistreich den Alltag eines Schulleiters zu bewältigen. Die Vertreter der Eltern- und Schülergremien schlossen sich den Glückwünschen an. Ganz begeistert zeigte sich Peter Allmann von dem herzlichen Empfang und erzählte, dass er vor Geistern und deren tieferen Sinn nicht zurückschrecken werde. Ganz im Gegenteil – Literatur, Musik und Kunst lägen ganz auf seiner Linie und seien ja voll von Geistern. Er kehre sozusagen als „guter Geist“ zurück und kenne keine Angst. Und Berührungsängste schon gar nicht. Es sei noch die sprichwörtlich nachhaltige, lebendige Brücke zu erwähnen, die es zu bauen, zu benennen, zu erkennen, zu bewahren und schließlich mit Mut zu begehen gelte. (alve)

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