Kreis Südliche Weinstraße Die vierte Amtszeit ist die letzte

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Die CDU, mit 13 von 24 Sitzen im Verbandsgemeinderat die stärkste Kraft, brauchst einen neuen Bürgermeister-Kandidaten. Der Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Maikammer werde am Samstag beraten und eine Personalempfehlung geben, teilte Schäfer mit. Die Wahl des Verbandsbürgermeisters findet voraussichtlich am 24. September gemeinsam mit der Bundestagswahl statt. Schäfer, der im Juni 64 Jahre alt wird, sagte zur Begründung, eine neue Amtszeit würde bis zu seinem 72. Lebensjahr laufen. Schäfer: „Für mich kein akzeptables Alter für einen hauptamtlichen Bürgermeister.“ Er habe sein Amt stets „mit ganzer Kraft und Leidenschaft ausgeübt“, sei sich aber „nicht sicher, ob ich bei guter Gesundheit die Entscheidung für einen früheren Ausstieg treffen würde und könnte.“ Er habe vor dieser Entscheidung viele Gesprächen in der Familie, mit Freunden und ehemaligen Kollegen geführt. Trotz des Drängens vieler Bürger werde er nun nicht mehr für eine neue Amtsperiode kandidieren. Dabei haben ihn, wie er selbst einräumt, „die Entwicklungen der letzten Wochen im Kollegenkreis unseres Landkreises nicht unbeeindruckt gelassen“. Wie berichtet, machen Landrätin Theresia Riedmaier (SPD) wie auch der Annweilerer Verbandsbürgermeister Kurt Wagenführer (FWG) aus gesundheitliche Gründen vorzeitig Schluss. Und der ehemalige Herxheimer Bürgermeister Elmar Weiller, ein „enger Freund“ (Schäfer), ist vor zwei Wochen gestorben. Das alles hat Schäfer auch in der Entscheidung beeinflusst. Schäfer sagt, dass er sich darauf freue, mehr Zeit für seine Frau und die Enkel zu haben. Seine Familie sei ein großer Rückhalt gewesen. Schäfer blickt auf „erhebliche Investitionen in die Infrastruktur der Daseinsvorsorge, der Bildung, der Freizeitgestaltung und in den Brand- und Katastrophenschutz“ in seinen 34 Amtsjahren zurück. „Auch das Schaffen von Rahmenbedingungen, damit sich unsere drei Ortsgemeinden gut entwickeln konnten, war eine große Aufgabe und hat mir viel Freude bereitet“. Dabei hätten der Kampf um den Erhalt der Verbandsgemeinde Maikammer, die Zeit bis zur Fusion und die Rückabwicklung der Fusion „viel Energie und Kraft gekostet“. Sein Engagement werde weiter der Ortsgemeinde Maikammer gehören. Dort stünden in den nächsten Jahren große Projekte mit vielen Gestaltungsaufgaben an. Einen möglichen Kandidaten nennt Schäfer, auch CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender, noch nicht. Voraussetzung sei, dass er oder sie „von allen drei Ortsverbänden der CDU akzeptiert wird“. Über die Personalempfehlung des Vorstands soll der CDU-Gemeindeverband am 4. April befinden. Karl Schäfer, der aus der Westpfalz stammt, war im Jahr 1983 als Leiter des Rechnungsprüfungsamtes von Calw und Herrenberg nach Maikammer gekommen. Er wurde einmal vom Gemeinderat und zweimal in Urwahl im Amt bestätigt.

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