Kreis Südliche Weinstraße Die Vielfalt der Rose

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Von einer wahren Erfolgsgeschichte weiß Tobias Kelter, Leiter des Tourismusbüros im Bergzaberner Land, zu berichten. Aus den einstigen Rosentagen wurden vor vier Jahren die Rosenwochen – und diese wachsen Jahr für Jahr weiter. Am kommenden Samstag beginnt der Veranstaltungsreigen aus Kunst, Kultur und Kulinarik mit einem Eröffnungskonzert mit Sopranistin Raissa Tscheptscherenko an der Wehrkirche in Dörrenbach.

„Die Mandelwochen sind ein großer Erfolg“, freut sich Kelter, „jetzt kommen die Rosenwochen, die werden noch besser.“ Erfunden wurden Mandel- und Rosenwochen, um in der touristisch eher schwachen Zeit Gäste ins Bergzaberner Land zu locken. „Das ist uns gelungen, zu den Veranstaltungen in den Rosenwochen kommen mehrere 10.000 Gäste“, sagt Kelter. Und denen wird ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm geboten. Wein und Rosen haben Tradition im Bergzaberner Land. Früher wurden Rosen in den Weinbergen als Frühwarnsystem und Anzeiger von Rebkrankheiten gepflanzt. „In jüngster Zeit werden wieder vermehrt Rosen in den Weinbergen gepflanzt“, sagt Kelter. Jetzt aber zur Verschönerung. Die Königin der Blumen soll mit ihren Farben und Düften den Erlebniswert der Region steigern. Zu erleben ist das etwa bei einer Segwaytour durch den „Rosengarten“ in Kapellen-Drusweiler. Höhepunkt der Rosenwochen ist das Festwochenende am 13. und 14. Juni mit Rosenmarkt in Bad Bergzabern, Rosenwanderung in Kapellen-Drusweiler und der mittelalterlichen Festmeile in Dörrenbach. Ein Renner bei den Gästen dürfte auch wieder der Rosenexpress sein. Das originelle Bähnchen startet an drei verschiedenen Orten zur Tour durch das Bergzaberner Land. Am Pfingstsonntag beim Hotel im Park Friedrichsruhe in Bad Bergzabern, an Fronleichnam beim Weingut Geiger in Dierbach und am Samstag, 6. Juni, beim Weingut Sabine Wissing in Gleiszellen. (jpa)

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