Kreis Südliche Weinstraße CDU-Turbulenzen: Ehrgott fühlt sich ermuntert

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SÜDLICHE WEINSTRASSE. Nach der Kritik aus den CDU-Gemeindeverbänden Annweiler, Bad Bergzabern und Maikammer an ihm hat der Kreisvorsitzende Marcus Ehrgott Signale der Aufmunterung zum Weitermachen vernommen. „Aber es besteht Diskussionsbedarf.“

Im Gespräch mit der RHEINPFALZ sagte der 44-Jährige, es habe ihm gegenüber keine Rücktrittsforderung gegeben. Also wolle er beim Kreismitgliederparteitag (heute, 19.30 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Rohrbach) wieder für den Vorsitz kandidieren. Gleichwohl rechnet Ehrgott damit, dass es heute Abend turbulent zugehen werde. „Wir sind eine lebendige Partei.“ Die Kritik der drei Verbände wegen ausstehender Wahlanalysen (wir berichteten am Dienstag) konterte er mit der Feststellung, dass sich nach den jeweiligen Wahlen die zuständigen Gemeindeverbände mit den alles andere als zufriedenstellenden Ergebnisse befasst hätten und dann jeweils die Konzentration auf erneute Wahlkämpfe im Vordergrund gestanden habe. Der CDU-Kreischef geht davon aus, dass der geschäftsführende Vorstand in Abstimmung mit den Antragstellern die Zusammenführung der verschiedenen Ansinnen beschließen wird. In der Hauptsache ging es um die Forderung nach einer schnellstmöglichen Stärken-Schwächen-Analyse. Zur Erinnerung: Schon die Kommunalwahl verlief für die CDU nicht nach Wunsch, dann zogen die CDU-Kandidaten Franz-Ludwig Trauth und Peter Kusenbach bei den Bürgermeisterwahlen in den Verbandsgemeinde Herxheim und Bad Bergzabern den Kürzeren. Und bei der Landtagswahl verlor Christine Schneider den Wahlkreis 50 an den SPD-Konkurrenten Wolfgang Schwarz. (mik)

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