Kreis Südliche Weinstraße CDU setzt bei Beigeordnetenwahl ein Zeichen

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Die CDU ist mit 13 Sitzen (plus eins) die stärkste Kraft im 36-köpfigen Verbandsgemeinderat Bad Bergzabern und zeigte das trotz ihrer Oppositionsrolle auch bei der konstituierenden Sitzung am Dienstag in der Schlosshalle: Es kam zur Kampfabstimmung um den dritten Beigeordnetenposten. Der CDU-Kandidat Peter Kusenbach unterlag knapp mit 16 zu 18 Stimmen.

Neue dritte Beigeordnete ist Nina Geißer (FWG), die Tochter des Kreisbeigeordneten und langjährigen Ortsbürgermeisters von Schweigen-Rechtenbach, Helmut Geißer. Nina Geißer löst damit Stefan Hitziger (FWG, BZA) ab, der den Posten ohne Geschäftsbereich zehn Jahre lang inne hatte und nicht mehr antrat. Bei der Abstimmung um den zweiten Beigeordnetenposten brauchte sich die Mehrheitskoalition aus SPD, FWG und Grünen keine Gedanken machen: Auch die CDU-Fraktion stimmte für die Wiederwahl von Eva-Maria Wagner-Seifert (Grüne, Klingenmünster); das Ergebnis: 33 Ja- und eine Nein-Stimme. Sie behält den bisherigen Geschäftsbereich Schulen und Sport. Wagner-Seifert gab ob ihrer Wahl ihr Mandat ab. Nachrücker im VG-Rat für die Grünen ist Dagmar Kaufmann (Barbelroth). Der erste Beigeordnete Martin Engelhard ist im Gegensatz zu Wagner-Seifert und Geißer in hauptamtlicher Position und stand nicht zur Wahl. Er hat die Bereiche Ordungsamt und Werke. Neben vielen Abstimmungen über Ausschüsse und Delegierte für etliche Gremien informierte Bürgermeister Hermann Bohrer (SPD) noch über die Kosten für Reparaturmaßnahmen im Hallenbad. Der Rat segnete zwei Eilentscheidungen ab. Der Kostenrahmen von 370.000 Euro werde voraussichtlich aber nicht überschritten, so Bohrer. (rww)

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