Offenbach RHEINPFALZ Plus Artikel Bundeszuschüsse für Kita-Anbau abgelehnt

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In der kommunalen Kita in Offenbach ist der Umbau abgeschlossen, der wegen des seit Sommer geltenden Kita-Zukunftsgesetzes nötig war, um die neuen Anforderungen erfüllen zu können. In einer anderen Einrichtung stockt jedoch das Projekt.

Wie die Erste Beigeordnete Marietta Gensheimer (FWG) im Gemeinderat informierte, soll die Küche in der protestantischen Kita bald umgebaut sein. Für diese Maßnahme und die Arbeiten in der kommunalen Kita wurde jeweils ein Zuschuss in Höhe von 90 Prozent aus dem Bundeskonjunkturprogramm beantragt und genehmigt.

Für die katholische Einrichtung hingegen wurde der Förderantrag für den Neubau einer Küche abgelehnt. Der Träger prüfe, ob dagegen Widerspruch eingelegt werden kann. Es werde zudem geklärt, ob der Anbau durch einen Umbau ersetzt werden kann.

Der Gemeinderat hatte im Dezember 2020 beschlossen, die Kirche mit einem Zuschuss für den Anbau zu unterstützen, sofern auch eine Förderung über das Bundeskonjunkturprogramm gewährt wird. Damals wurden 165.000 Euro in den Haushalt eingestellt. Die Gemeinde würde nun Kosten bis zu 120.000 Euro für den Umbau übernehmen. Auch die Planungs- und Baugenehmigungskosten in Höhe von 9500 Euro werden übernommen. Die Zuschüsse sind gebunden an der Auflage, dass sich die katholische Kirche um Fördergelder für das Projekt bemüht, die dann an die Ortsgemeinde fließen sollen.

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