Kreis Südliche Weinstraße Besorgnis nach „Belästigungsfall“

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Die VG Maikammer hat als Schulträger der Grundschule Kirrweiler nach der Erneuerung des Knaben-WC nun das Mädchen- und das Lehrer-WC erneuert. Bei den Eltern und im Gemeinderat macht man sich indessen Sorgen um die Kinder, die die außerhalb des Schulgebäudes gelegene Toilette besuchen müssen.

Installiert wurde auch ein Behinderten-WC. VG-Bürgermeister Karl Schäfer: „Es wird auch bei Veranstaltungen der Ortsgemeinde Kirrweiler zur Verfügung stehen.“ In das Projekt habe die VG rund 65.000 Euro investiert. Aufgrund eines „Belästigungsfalls“ habe die Frage der Sicherheit derzeit große Brisanz. So formulierte es Willy Sebastian, Sprecher der Bürgerliste-Fraktion im Gemeinderat. Er hat Ortsbürgermeister Rolf Metzger (BL) gebeten, diese Angelegenheit mit der Verwaltung zu besprechen. Von Eltern habe die BL erfahren, schon seit Jahren sei die Sicherung der Toilettenanlage mit einer Ganzverglasung oder ähnlichem mit der Verwaltung im Gespräch. Die Bürgerliste sehe sich „in der Pflicht“, die besorgten Eltern zu unterstützen, so Sebastian. Schäfer hat den Ratsmitgliedern dazu mitgeteilt, dass eine Mutter die Verwaltung über den Vorfall am 19. Mai (ein Erwachsener habe ein Mädchen angesprochen und belästigt) informiert habe. Er habe daraufhin umgehend die Schulabteilung der Verwaltung gebeten zu prüfen, wie die Sicherheit verbessert werden könne. Die Verwaltung sei in engem Kontakt zur Schulleitung und werde auch den Elternbeiratsvorsitzenden einbeziehen. Lösungsmöglichkeiten müssten sorgfältig diskutiert werden, da sie Auswirkungen auf den laufenden Schulbetrieb mit sich brächten, so Schäfer. Bauliche Schritte seien dafür zu wenig, man brauche ein umfassendes Konzept. Ein interessantes Konzept habe man in einem anderen Landkreis gefunden. In die Gespräche dazu werde die Polizei eingebunden. Im Gemeinderat sagten mehrere Ratsmitglieder, dass eine Verbesserung erforderlich sei. Ein umfassendes Konzept dürfe aber nicht heißen, dass eine Lösung auf die lange Bank geschoben werden dürfe. Möglichst schon nach den Sommerferien solle eine Verbesserung gewährleistet werden. Henning Braun, CDU, fügte hinzu: „Wir brauchen eine Lösung, die langfristig funktioniert.“ |ff

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