Maikammer Barrierefreiheit: Rat für neues Fußwegleitsystem

Der Rat will einen barrierefreien Weg durch das Ortszentrum.
Der Rat will einen barrierefreien Weg durch das Ortszentrum.

Der Gemeinderat Maikammer hat das Planungskonzept für ein barrierefreies Fußwegleitsystem im Ortszentrum genehmigt. Es soll laut Bürgermeister Karl Schäfer „die Aufenthaltsqualität im Ortszentrum“ stärken.

Das Ingenieurbüro ipr Consult aus Neustadt hatte das Konzept im Ortsgemeinderat vorgestellt. Dieser stimmte dem Plan eines barrierefreien Fußwegleitsystems zu. Dessen Ziel ist es, dass sich Personen mit körperlichen Einschränkungen möglichst barrierefrei im Ortszentrum Maikammers bewegen können.

Der Fußweg soll vom Parkdeck über den Frantzplatz, den Bürgerhausgarten bis zum Marktplatz führen. Dabei müssen Vorschriften für Barrierefreiheit beachtet werden. So ist eine vorgegebene Gehwegbreite, maximale Längs-und Querneigungen und ein mit Rollstühlen und Rollatoren befahrbarer Belag erforderlich. Die Brückenwaage muss weichen.

Robinien müssen weichen

„Um Barrierefreiheit zu erreichen, ist eine entsprechende Neugestaltung des Bürgerhausgartens erforderlich“, informiert Schäfer. Dieser solle in diesem Zusammenhang auch stärker entsiegelt, es solle mehr „Grün“ geschaffen werden. Dabei ist der besondere Niveauunterschied zur Herstellung der Barrierefreiheit zu überwinden. Daher muss der Fußwegs an der Nordgrenze des Bürgerhausgartens neu angelegt werden. Die direkt an der Grundstücksgrenze stehenden Robinienreihe muss weichen. Die Bäume hätte die Ortsgemeinde auch ohne Neugestaltung des Bürgerhausgartens entfernen müssen, „da die stark wurzelnden Bäume unter der nördlichen Grundstücksmauer in die südlich angrenzenden Gartengrundstücke gewachsen sind“, erläutert Schäfer. Dort habe sich regelmäßig ein kleiner „Robinienwald“ gebildet.

Der Belag des Bürgerhaushofes muss bis auf die Naturpflastersteine mit dem Pflasterbelag des Marktplatzes erneuert werden, da der jetzige Belag stark defekt und nicht barrierefrei ist. Für dieses Gesamtprojekt hat die Ortsgemeinde im August einen Förderantrag beim Wirtschaftsministerium mit Gesamtkosten von rund 500.000 Euro eingereicht. Für die förderfähigen Kosten gibt das Land einen Zuschuss in Höhe von 85 Prozent. Der vorzeitige Baubeginn ist laut Schäfer bereits genehmigt. „Neben anderen Maßnahmen ist dieses Projekt ein weiterer Mosaikstein zur Stärkung der Aufenthaltsqualität im Ortszentrum unserer Ortsgemeinde“, sagt der Ortsbürgermeister.

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