Billigheim-Ingenheim RHEINPFALZ Plus Artikel Bürgerhaus kommt in die Jahre: Heizung gibt langsam den Geist auf

Im Bürgerhaus stehen demnächst größere Sanierungsmaßnahmen an.
Im Bürgerhaus stehen demnächst größere Sanierungsmaßnahmen an.

Das Bürgerhaus in Billigheim ist etwas in die Jahre gekommen. Von außen sieht man das dem Anfang der 1990er eingeweihten Gebäude noch nicht so an. Aber im Innern muss sich in nächster Zeit etwas tun.

Das Billigheimer Bürgerhaus ist Festhalle, Vereinsheim und Kulturhaus in einem. Im März 1990 wurde es als „gute Stube“ der Ortsgemeinde eingeweiht. Im großen Festsaal wurde seither auch schon die eine oder andere Faschingsparty gefeiert. Der Innenraum sieht noch gut aus und ist in Ordnung, erklärt Ortsbürgermeister Dietmar Pfister. Aber das Bürgerhaus kommt in die Jahre. Das Problem liegt einen Stock tiefer, im Keller des Gebäudes und betrifft vor allem die Heizung.

„Das geht so nicht mehr, sie muss erneuert werden“, erklärt der Ortschef. Darüber bestehe auch eine grundsätzliche Einigkeit im Gemeinderat. „Von drei Heizkesseln geht einer nicht mehr.“ Neben dem Einbau einer neuen Heizung im Bürgerhaus soll im Zuge dessen auch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung Verwendung finden. Auch soll die Not-Beleuchtung, die etwa bei einem Stromausfall benötigt wird, erneuert werden. Zudem wird die Beleuchtung auf LED umgestellt.

Ortschef rechnet mit Kosten von rund 700.000 Euro

Laut Pfister soll die Sanierung mit der Installation einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach des Bürgerhauses verbunden werden. „Ich habe es bereits in meiner Neujahrsansprache gesagt, wir haben uns auf die Fahne geschrieben, das Thema erneuerbare Energien in der Gemeinde zu forcieren“, sagt Pfister. Nicht nur beim Bürgerhaus, auch bei anderen Projekten der Gemeinde müsse dieses Thema künftig noch mehr Beachtung finden.

Bis spätestens Oktober will der Ortschef die Bürgerhaus-Sanierung vorantreiben und konkret ausgestaltet haben, um rechtzeitig einen Förderantrag beim Land Rheinland-Pfalz stellen zu können. Die Kostenermittlungen laufen. Derzeit rechnet Dietmar Pfister mit Sanierungskosten von rund 700.000 Euro.

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