Kreis Südliche Weinstraße RHEINPFALZ Plus Artikel Böchingen: Neue Zufahrt für geplante Mehrfamilienhäuser

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Die Firma Matthias Ruppert hat das ehemalige Firmenareal von Schloss Wachenheim in Böchingen erworben und will darauf Mehrfamilienhäuser errichten. Zur Erschließung des Areals soll eine neue Zufahrt über die L 512 gebaut werden. Dafür war nun ein Beschluss des Gemeinderats notwendig.

Das Gremium gab einstimmig sein Okay dafür, die Ortsdurchfahrtsgrenze in der Burrweiler Straße (L 512) um etwa 95 Meter in Richtung Ortstafel zu verlegen, damit die Zufahrt gebaut werden kann. Die Ortstafel muss nicht versetzt werden. Für die Pflege des Grünstreifens ist zukünftig die Ortsgemeinde zuständig, der Landesbetrieb Mobilität für Fahrbahn und Entwässerungsrinne.

Durch Eigenleistung spart die Gemeinde 2000 Euro

Einstimmig votierte der Rat dafür, einen Spielturm mit Rutschbahn für die Freizeitanlage zum Preis von 4100 Euro anzuschaffen. Da im Haushaltsplan nur noch rund 3300 Euro zur Verfügung stehen, stimmte der Rat zu, überplanmäßige Mittel bereitzustellen. Rund 2000 Euro Montagekosten werden eingespart, da Ratsmitglieder und Eltern den Turm aufbauen wollen. Das Projekt wird zudem durch Spenden unterstützt. Der Errichtung eines Bücherregals auf dem Freizeitgelände ausschließlich für Kinder steht der Rat positiv gegenüber. Zudem soll Kontakt zu einem mobilen Eisstandbetreiber aufgenommen werden, um auf dem Dorfplatz einmal wöchentlich einen Eisstand anzubieten.

Der Rat beschloss für die Vereinsräume im Anwesen Eckgasse 1 – dem ehemaligen Feuerwehrhaus – eine Benutzungs- und Gebührenordnung, weil vorgesehen ist, den größeren Raum im Obergeschoss für jedermann zugänglich zu machen.

Brücken über Hainbach werden saniert

Böchinger zahlen eine Benutzungsgebühr von 50 Euro inklusive Nebenkosten, Auswärtige zahlen 100 Euro. Die regelmäßige örtliche Vereinstätigkeit – Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen – ist kostenfrei. Weitere Vereinsveranstaltungen wie Kurse kosten jeweils zehn Euro.

Bereits im Oktober 2018 beschloss der Gemeinderat, den Holzsteg und die beiden Fußgängerbrücken über den Hainbach zu sanieren. Die Brücken sollen nun mit Metallgeländer und Edelstahlhandlauf versehen werden. Kosten: knapp 90.000 Euro. Die Gemeinde verzichtete darauf, einen Förderantrag zu stellen. Aufgrund der soliden Finanzreserven der Gemeinde bestehe kaum Aussicht auf Erfolg, hieß es. Steht das Geländer, soll der Bodenbelag ausgetauscht werden. Der Rat möchte schnellstmöglich diese Arbeiten ausschreiben, um zu lange Sperrungen der Brücken zu vermeiden.

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