Offenbach Aus Weihnachtsmarkt wird kleiner Imbiss
Der erste Weihnachtsmarkt auf dem Gelände der Firma Röder war 2019, und das Fest etablierte sich trotz Corona in den Folgejahren. Dann wurde es zum Imbiss: Am 22. Juni hat Röder den Plan in der Straße im Schlangengarten in die Tat umgesetzt. Um den kleinen Familienbetrieb kümmern sich sieben Personen: Neben Inhaber Röder seine Ehefrau Janine, die für den Einkauf verantwortlich ist, die Töchter Leonie und Emily sowie Röders Mutter Sissi Röder-Adel. Der neunjährige Ronny jr. hilft ebenfalls schon kräftig mit. Ebenso die gute Seele des Hauses, Luigi Solazzo, der Hand anlegt wo es nötig ist.
Zum für einen Imbiss üblichen Angebot gebe es ein wöchentlich wechselndes Tagesessen. Seine Fleisch- und Wurstwaren bezieht Röder von einem Landauer Metzger. Hier schätze er die gleichbleibende hohe Qualität. Auch bei den Backwaren setze er auf Qulität und Frische. „Zufriedene Kunden sind uns ganz wichtig, wir bieten gute Ware zu bezahlbaren Preisen“, so Röder. Zur Kundschaft zählten Beschäftigte aus dem nahen Industriegebiet, Fernfahrer und Bekannte. Auch Bürger aus der Umgebung besuchten den Imbiss immer öfter. „In unserer Region gibt es fast keinen Imbiss mehr“, sagt Luigi Solazzo und sieht den Imbissstand als Alternative zu Dönerbuden oder Asiatischem Fast-Food. Die Öffnungszeiten varieren aktuell noch, hier will man herausfinden, zu welcher Tageszeit der meiste Zulauf herrscht um die Zeiten entsprechend anzupassen.