Kreis Südliche Weinstraße 21 800 Euro Verlust

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21.800 Euro jährlich betragen die Kosten, die der Kreis als Besitzer des ehemaligen Kreisaltenheims in Bad Bergzabern nach der Schließung Ende 2013 aufbringen muss, teilt die Kreisverwaltung mit. Der Verlust im Jahr 2012 betrug rund 39.000 Euro bei laufendem Betrieb.

Die Höhe dieser Kosten hatte die RHEINPFALZ nach dem Bericht am 30. Oktober dieses Jahres „Keine Flüchtlinge im Kreisaltenheim“ nachgefragt. Der Kreis dementiert, dass in dem leerstehenden Gebäude Flüchtlinge aus Syrien untergebracht werden sollen. Es habe etwas gedauert, um die Kosten aus verschiedenen Abteilungen zusammenzutragen, so Pressesprecherin Carolin Ditsch. Bei einer ersten Antwort am 6. November wurden die Kosten für 2014 mit „bislang“ insgesamt 11.782 Euro angegeben. „Hiervon sind 9306 Euro einmalige, also künftig nicht mehr anfallende Kosten“, teilt die Kreisverwaltung mit. Das heißt: Die laufenden Aufwendungen würden sich ab 2015 auf 2476 Euro jährlich belaufen. Eine neue Anfrage und die Bitte um eine detaillierte Kostenaufstellung wurde am Mittwoch beantwortet. Für Versicherungen und Steuer fallen jährlich 1800 Euro an, für Pflege, Hausmeister und Liegenschaftsbewirtschaftung geschätzt 5000 Euro, die Kosten für das 2011 in Betrieb gegangene Blockheizkraftwerk werden mit 15.000 Euro jährlich angegeben. Im Sommer 2013 wurde in der Arbeitsgruppe „Kreisaltenpflegeheim Südliche Weinstraße“, die sich mit dem Thema Schließung beschäftigt hatte, ein Betrag von 28.000 Euro genannt, der jährlich für das leerstehende Gebäude anfallen soll. Nicht enthalten sind in der jüngsten Aufstellung der Kreisverwaltung die von der RHEINPFALZ nachgefragten Kosten für wiederkehrende Beiträge Oberflächenwasser. Die Abschreibung des Gebäudes wird mit 16.500 Euro jährlich angegeben. In einem Faktendokument des Landkreises, das der RHEINPFALZ vorliegt, wurde der Jahresverlust des Kreisaltenheims im Jahr 2013, vor Bekanntgabe der Schließung, mit rund 39.000 Euro beziffert. (pfn)

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