St. Julian
Zwölf Pappeln am Sportplatz gefällt: Vorarbeit für Mehrgenerationenplatz
Jetzt habe man die Bäume noch im Ganzen fällen können, was billiger sei, als wenn man damit noch gewartet hätte. Denn ist der Platz erst einmal fertiggestellt, müssten die Bäume „Stück für Stück“ gefällt werden, um zu verhindern, dass sie auf die neu gestaltete Fläche fallen. Da die Bäume entlang des Glans auf kreiseigenem Land standen, trage der Landkreis die Kosten für die Fällarbeiten im Rahmen der Gewässerunterhaltung.
Die Arbeiten für den Mehrgenerationenplatz sollen im April beginnen. Bevor es losgehen kann, sei aber noch ein bisschen was zu erledigen. Unter anderem stehe im März eine sogenannte Kampfmittelsondierungsfahrt an. Dabei wird der Boden auf dem Gelände auf Blindgänger und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg abgesucht.
Unter 800.000 Euro bleiben
Am Montagabend hat der Gemeinderat für rund 625.800 Euro den Auftrag für den Garten- und Landschaftsbau an die Firma Ledig aus Kaiserslautern vergeben. Ursprünglich waren die Kosten für den Mehrgenerationenplatz im Jahr 2019 auf 610.000 Euro veranschlagt worden. Nach neuen Berechnungen aus dem Januar könnten es rund 810.000 Euro werden. „Da ist aber der Faktor Eigenleistung noch nicht einkalkuliert“, sagt Gruber. „Ich rechne fest damit, dass wir am Ende unterhalb der 800.000-Euro-Marke liegen werden.“ Das Land fördert die Maßnahme zu 85 Prozent.