Kreis Kusel RHEINPFALZ Plus Artikel Wolfgang Lang trainiert wieder den SV Nanz-Dietschweiler in der Bezirksliga

Wolfgang Lang.
Wolfgang Lang.

Zum Auftakt in die neue Bezirksliga-Saison steht für den SV Nanz-Dietschweiler am Samstag gleich eine schwere Aufgabe bei der SG Rockenhausen/Dörnbach auf dem Programm. An der Seitenlinie steht dann ein alter Bekannter: Coach Wolfgang Lang ist vom Ligarivalen TuS Bedesbach-Patersbach zurück an die alte Wirkungsstätte gewechselt.

„Ich habe mich schnell wieder eingelebt. Ein paar Jungs kenne ich ja noch von früher“, sagt der neue alte Trainer des SV Nanz-Dietschweiler. Beispielsweise die beiden Brüderpaare Simon und Daniel Holzhauser sowie Eduard und Daniel Deschtschenja, aber auch Spieler wie Benjamin Wenner kickten auch bei Langs erstem Engagement in Nanzdietschweiler bereits beim SVN und sind seit Jahren fest etablierte Säulen in der Mannschaft.

„Aber zwischenzeitlich sind ja auch einige jüngere Spieler aufgerückt. Die gilt es nun an die Mannschaft heranzuführen und bestmöglich mit einzubinden“, sagt Lang, der das Ruder von Patrick Maaß übernommen hat. Im Januar hatte der Verein beschlossen, die Zusammenarbeit mit Maaß nach zwei Spielzeiten zu beenden.

Zufrieden mit Vorbereitung

Mit der Vorbereitung an der neuen alten Wirkungsstätte ist Lang nicht unzufrieden. Durch die Corona-Auflagen sei alles etwas schwieriger gewesen, mittlerweile habe sich die Lage aber weitgehend normalisiert. Die Ergebnisse aus den ersten Freundschafts- und Pokalspielen seien auch nicht schlecht gewesen. „Es war von allem was dabei. Wir müssen uns insgesamt noch finden – und das braucht halt etwas Zeit.“

Unter anderem gewann der SVN im Freundschaftsspiel beim Verbandsligisten SV Steinwenden mit 2:1 und fegte im Südwestdeutschen Pokal mal eben den Landesligisten VfB Reichenbach mit 5:0 vom Platz – schied dann aber wenige Tage später durch eine 1:3-Niederlage gegen den SV Rodenbach, einen weiteren Landesligisten, aus dem Wettbewerb aus. Diese Niederlage kam für den neuen Coach aber nicht überraschend. „Das habe ich schon so erwartet. Die Rodenbacher haben eine starke Truppe und haben am Ende auch verdient gewonnen.“

Keine Spekulationen

Wohin die Reise in der anstehenden Saison gehen wird, darüber will Lang nicht spekulieren. Die Ausnahmesituation aufgrund der Corona-Pandemie, die auf zehn Teams verkleinerte Nord-Staffel der Bezirksliga Westpfalz machten eine ohnehin vor dem Saisonstart schwierige Prognose noch schwerer. „Es kommt darauf an, wer am schnellsten in Tritt kommt und einen guten Start erwischt“, prognostiziert Lang. „Man muss an jedem Spieltag mit der richtigen Einstellung auf den Platz gehen – dann kann in dieser ausgeglichenen Klasse jeder jeden schlagen“, ist der Coach überzeugt.

Nach den Favoriten in der Nord-Staffel gefragt, nennt Lang den SV Kirchheimbolanden und die SG Rockenhausen/Dörnbach. „Aber Teams wie der FC Otterbach und die TSG Kaiserslautern, die immer wieder gute junge Leute hervorbringen, sind nur schwer einzuschätzen.“

Schweres Auftaktprogramm

Das Auftaktprogramm des SVN hat es jedenfalls gleich mal in sich: Zum Saisonstart geht es zur SG Rockenhausen/Dörnbach und schon am kommenden Mittwoch empfängt man die TSG Kaiserslautern und am Samstag darauf den TuS Landstuhl. Anschließend ist der ASV Winnweiler zu Gast, bevor die Reise den SVN nach Kirchheimbolanden führt. „Ein schweres Programm“, sagt Lang. „Aber danach wissen wir wenigstens gleich, wo wir stehen“, schiebt der Hauptübungsleiter mit einem Schmunzeln hinterher. Egal wie der Start auch ausfalle, eines dürfe man auf keinen Fall: die Nerven verlieren.

Im Auftaktgegner, der SG Rockenhausen/Dörnbach, wartet jedenfalls gleich mal der erste Prüfstein. „Die Mannschaft spielt schon lange zusammen, hat richtig Qualität und vor allem die Offensive kann sich sehen lassen“, bescheinigt Lang dem Gegner. „Auf Fabian Schmidt beispielsweise muss man immer aufpassen – der trifft in fast jeder Saison zweistellig“, weiß Lang. Das sei aber alles kein Grund, Angst zu haben.

Das Team

  • Zugänge: Maximilian Schmöger (JfG Höcherberg), Oliver Holzer (SV Brücken)
  • Abgänge: keine
  • Tor: Joshua Purket, Eric Arnold, Sven Klein
  • Abwehr: Benjamin Wenner, Daniel Holzhauser, Simon Holzhauser, Niklas Wenz, Daniel Deschtschenja, Mauricio Di Franco, Fabio Di Franco, Moritz Ludes, Daniel Stemler
  • Mittelfeld: Philipp Arnold, David Balsitis, Tobias Laufer, Paul Kopp, Marius Manz, Ronnie Straßer, Aaron Stemler, Oliver Holzer, Andreas Urschel, Aaron Weber
  • Sturm: Eduard Deschtschenja, Maximilian Schmöger, Jonas Fehrentz, Max Lenhardt, Yannick Mahl
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