Kreis Kusel Wer siegt im letzten Lauter-Derby ?

Placeholder-Image

«WOLFSTEIN.»Die kommende Aufgabe sollte keinen Stolperstein bescheren: „Da möchten wir schon einen Dreier holen“, sagt „Rowo“-Co-Trainer Johannes Schell vor dem Derby, das der TSG Wolfstein-Roßbach am Sonntag (15 Uhr) die vielleicht letzte Begegnung mit dem SV Veldenz Lauterecken beschert. In dieser Partie ist ein Sieg eigentlich Pflicht. Danach wird sich entscheiden, wie hoch die „Rowos“ noch klettern können.

Bis Rang drei ist praktisch noch alles drin. „Mit einem Platz unter den ersten Sechs wären wir sicherlich zufrieden“, sagt Johannes Schell, torgefährlicher Stürmer und gemeinsam mit Benjamin Emrich verantwortlich für das Lauter-Team. Der Start ins Jahr war vorzüglich: Mit einem 5:1-Erfolg über den Vorjahres-Vizemeister TuS Schönenberg hatten die TSGler die guten Leistungen der Vorbereitung auch bei der Pflichtspiel-Premiere des Jahres bestätigt. Dann aber kam ein kleiner Knick: „Vielleicht hat uns die Pause ein bisschen aus dem Tritt gebracht“, sagt Schell rückblickend auf die 1:3-Heimschlappe gegen Abstiegskandidat SV Steinwenden II. Allerdings: „Die Steinwendener hatten auch einige Spieler aus ihrer Ersten dabei“, gibt Schell zu bedenken, dass der Gast aus einem Landesliga-Kader schöpfen, gelegentlich dort zumindest Anleihen machen kann. Eine Entschuldigung aber soll das nicht sein. Gut war’s nicht, besser soll’s jetzt werden. „Ich hoffe, dass wir eine kleine Serie starten können“, sagt der stürmende Coach. „Dann kann es vielleicht auch mit Platz drei noch klappen. Es hängt ja da vorne alles aufeinander.“ Die Tabelle weist in der Tat hinter dem Führungsduo FV Kusel und FC Queidersbach vier Teams auf, die noch Ambitionen auf Platz drei hegen dürfen. Zwei Punkte trennen den derzeitigen Dritten SG Bruchmühlbach/Miesau von den „Rowos“, die auf Sechs rangieren. Nach dem Osterwochenende wird man in dieser Hinsicht wohl klarer sehen. Bis dahin wird die Tabelle weiter begradigt. Und das übernächste Wochenende bringt den Wolfsteinern gleich zwei Duelle mit direkten Tabellennachbarn. Am Karsamstag führt die Reise nach Bruchmühlbach, an Ostermontag kommt der Tabellenvierte TSG Burglichtenberg an die Lauter. Die Krankheitswelle ist überschritten. „Hinter einigen Spielern stehen noch Fragezeichen“, sagt Schell, der etwa auf eine zweiwöchige krankheitsbedingte Pause von Dampfmacher Yannick Metzger verweist. Eine schlagkräftige Truppe wird sich gegen den Lokalrivalen und sicheren A-Klasse-Aussteiger aus Lauterecken finden. Prekär ist die Lage allerdings bei der zweiten Mannschaft. „Da brauchen wir jeden Mann.“ Spiele im Überblick —A-Klasse Kusel-Kaiserslautern: SV Spesbach - TSG Burglichtenberg (Sa 16), FV Olympia Ramstein - SG Hüffler-Wahnwegen, SV Kohlbachtal - FC Queidersbach, FV Kindsbach - SV Steinwenden II, SG Bruchmühlbach-Miesau - SSC Landstuhl, TSG Wolfstein-Roßbach - SV Lauterecken, TuS Glan-Münchweiler - SG Jettenbach-Eßweiler-Rothselberg (alle So 15), TuS Schönenberg - FV Kusel (So 16 Uhr) —A-Klasse Bad Kreuznach: SV Medard - VfL Sponheim (Sa 17 Uhr)

x