Lohnweiler
Waldrefugium: Der Realisierung ein Stück näher
Damit sich ein Teil des Waldes naturnah entwickeln kann, wurde eine Fläche von 4,2 Hektar und einzelne Habitatbäume ausgesucht, die aus der Bewirtschaftung herausgenommen werden. Seit dem Grundsatzbeschluss vor zwei Jahren lief der Verwaltungsweg. Es wurde unter anderem eine Wertermittlung des Bestandes in dem gut vier Hektar großes Stück vorgenommen, damit die Ortsgemeinde für die Einnahmenverluste, die ihr wegen der Nichtbewirtschaftung entstehen, finanziell entschädigt werden kann. Jetzt ist das Verfahren soweit abgeschlossen, dass mit der Stiftung, die sich den Erhalt von Natur und Umwelt verschrieben hat, ein Vertrag abgeschlossen werden kann. Zunächst muss dafür ein formeller Antrag gestellt werden.
Neue Trafostation
Ortsbürgermeister Thomas Knecht informierte über das Vorhaben der Pfalzwerke, die marode Trafostation in der Schulstraße durch eine neue im Bereich des Bürgerhauses zu ersetzen. Den Mietvertrag für den Gastank beim Sängerheim hat er in Absprache mit den Beigeordneten gekündigt, um auf dem Markt flexibler und günstiger Energie kaufen zu können. Ob dieses Verfahren auch für den Tank beim Bürgerhaus Anwendung finden kann, blieb zunächst offen.
Blühstreifen anlegen
Zwischen dem Radweg und der Bundesstraße will Diethelm Rünger in Kooperation mit dem Landesbetrieb Mobilität einen Blühstreifen anlegen, der Insekten und Vögeln als Futterquelle dient. Dazu wird spezielles Saatgut verwendet. Gemäht wird der Blühstreifen dann nur zweimal jährlich.
Im Rückblick auf den Umwelttag zeigte sich Knecht erfreut über die große Zahl an Helfern. 31 Personen des 400 Einwohner zählenden Dorfes hätten sich beteiligt und Unmengen an Unrat gesammelt und entsorgt, berichtete Knecht.