Kreis Kusel Vor keiner Mannschaft Angst

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HASCHBACH. Dass sich die SG Haschbach-Schellweiler in der B-Klasse Nord auch nur ansatzweise mit so etwas wie Abstiegssorgen beschäftigen muss, hätten vor der Runde wohl nur wenige vermutet. Die Realität sieht aktuell anders, wenn auch nicht besorgniserregend aus. Der Trainer weiß, dass noch einige Punkte nötig sind, hat aber auch keinerlei Angst. Ein Erfolg am Sonntag (15 Uhr) in Einöllen wäre gleichwohl hilfreich.

24 Spiele, 26 Punkte, Tabellenplatz zwölf mit 41:59 Toren: Schon das Torverhältnis zeigt die Problematik ein wenig auf. Nur drei Mannschaften haben weniger Tore geschossen, nur vier haben mehr kassiert. „Das spiegelt sich in unserer Platzierung wider. Das ist keine gute Bilanz“, sagt Spielertrainer Patrick Scheidt klar und spart auch nicht mit kritischen Worten, wenn er sagt, „dass uns speziell in der Vorrunde die Einstellung gefehlt hat“. Diese sei nun aber wieder da, sein Team präsentiere sich im Jahr 2015 vor allem fußballerisch stärker. Das nötige Quäntchen Glück indes fehlt immer noch ein wenig. Beispiel gefällig? „Beim Spiel gegen Mühlbach am Wochenende hatten wir mehrere Chancen, wir sind froh, dass wir drei Tore gemacht haben. Aber Mühlbach hatte einen Torschuss, und der war drin. Das zieht sich ein wenig durch die Saison, dass wir zu viele Chancen brauchen“, sagt der Trainer. Und dennoch: Dank der positiven Entwicklung und der Tatsache, keinerlei personelle Sorgen zu haben, treibt Patrick Scheidt das hammerharte Restprogramm (Heimspiele gegen Ulmet und Lauterecken sowie Auswärtspartien in Burglichtenberg, Erdesbach, Reichenbach und Einöllen) keine Sorgenfalten auf die Stirn. Im Gegenteil: „Wenn wir so auftreten wie zuletzt, mit der gleichen Einstellung und dem Willen, dann habe ich vor keiner Mannschaft Angst. Vorne muss und wird es auch wieder Tore hageln, und hinten lassen wir im Moment ohnehin wenig zu.“ Sieben Punkte, so schätzt Scheidt, seien noch notwendig, um sicher in der Klasse zu bleiben. Dass er dies mit seiner Mannschaft schafft, daran zweifelt er nicht. „Aber es wäre vermessen zu sagen, wir holen sie gegen diese und jene Mannschaft. Vielleicht punkten wir ja auch gegen ein Spitzenteam“, hofft er, obwohl er bei den Spielen gegen Lauterecken und in Einöllen „direkte Duelle“ und somit auch Gegner auf Augenhöhe erwartet. Ein klein wenig lässt er den Blick auch schon in Richtung kommende Saison schweifen, dann soll es in jedem Fall eine bessere Runde werden. Auf jeden Fall weiter mit ihm auf der Kommandobrücke: Scheidts Kontrakt wurde schon vor längerer Zeit bis 2016 verlängert. Großen Respekt hat er vor dem SV Einöllen, zu dem die SG am Sonntag reisen muss. „Eine starke Offensive um Spielertrainer Uwe Forell“ hat er dort ausgemacht, jedoch vertraut er seiner Truppe: „Das können wir unter Kontrolle kriegen. Und deswegen tippe ich auch auf einen knappen 2:1-Sieg.“ (rax)

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