Kreis Kusel Von Giraffen, Zebras und tiefrotem Sand

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Zum Frühlingsbeginn präsentierte das Café Kultur Lauterecken Fotografien von Wolfgang Brandt und Bastelarbeiten von Sabine Junkes. Jan Fickert und Günter Lüers stellten den Lauterecker Bildband vor. Wie üblich wurde das Programm musikalisch von jungen Musikern umrahmt.

Der Lauterecker „Hobbyfotograf aus Leidenschaft“, wie sich Wolfgang Brandt selbst bezeichnete, hatte sich im vergangenen Jahr mit einer Namibia-Fotoreise einen Traum erfüllt und präsentierte 16 von über 14.000 Bildern, die er während seines zweiwöchigen Aufenthalts geschossen hat.

Eindrucksvolle Bilder der Dünen in der ältesten Wüste der Welt, der Namib, mit ihrem tiefroten Sand sind entstanden. Um den richtigen Moment nicht zu verpassen, war er von früh bis spät unterwegs. Die aus dem Flugzeug gemachten Bilder zeigen die Leere und Weite des Landes, indem „es nichts außer Wüste und Licht gibt, aber das macht es gerade aus“, erklärte der Afrika-Liebhaber. Im Etosha-Nationalpark dokumentierte Brandt die Artenvielfalt des Landes: von an einer Wasserstelle knieenden Giraffen, einem Geparden aus zwei Metern Entfernung, Elefanten, Leoparden, Zebras bis hin zu Antilopen.

Festgehalten hat Brandt auch die 500 Jahre alten, schwarzen Bäume im Death Valley in den USA, die zum Unesco Weltkulturerbe zählen.

Sabine Junkes aus Nanzdietschweiler präsentierte neben anderen selbst gebastelte Handtaschen und Osterschmuck. Jan Fickert und Günter Lüers präsentierten den Lauterecker Bildband und klärten über dessen Entstehung auf.

Zur Einstimmung auf den Frühling startete das Programm mit einem Weckruf durch die beiden Elfjährigen Clara Hahn und Niklas Bohr sowie Stefanie Ludes an der Klarinette. Beim Lied „Im Märzen der Bauer“, sang das Publikum bereits kräftig mit, ebenso als die drei Musiker das Kinderlied „Der Kuckuck und der Esel“ spielten. Ludes begleitete die beiden Schüler aus ihrer Bläserklasse am Gymnasium Bad Sobernheim am Klavier zu dem südamerikanischen Volkslied „Corumbá“ von Peter Wastall. Um das singfreudige Publikum weiter zu animieren, wurde der afrikanische Kanon „Banuwa“ eingeübt.

Der Zehnjährige Jan-Lukas Heinz präsentierte dem Publikum auf der Gitarre „Sad Sally’s Tune“ von Christoph Kirschbaum sowie „Bye Bye Love“ von Boudleaux Bryant. Die Mitglieder des Crossover-Chors, Johanna Fritz und Marie-Christin Heinz, präsentierten „Ich gehör nur mir“ von Michael Kunze und Sylvester Levay aus dem Musical Elisabeth sowie „Aux Champs-Élysées“. (sbs)

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