Herschweiler-Pettersheim RHEINPFALZ Plus Artikel Unter der Woche bei der US-Armee, am Wochenende auf Bühnen und am Technikpult

Ist seit neun Jahren im Nebenberuf als Event-Veranstalter aktiv: Denny Leinenbach.
Ist seit neun Jahren im Nebenberuf als Event-Veranstalter aktiv: Denny Leinenbach.

Im Hauptberuf ist Denny Leinenbach im Fahrzeugbereich bei der US-Armee in Kaiserslautern tätig. In seiner Freizeit ist der 27-Jährige indes an vielen Orten in der Pfalz und im Saarland zu treffen – wenn er seinem Hobby und mittlerweile seinem Nebenberuf frönt.

Die Musik, der passende Sound und die Untermalung mit Licht haben es Denny Leinenbach angetan. Nicht erst im Jugend- und Erwachsenenalter, sondern bereits als Kind. In der Grundschule Schönenberg habe er seinen ersten Auftritt gehabt, erinnert sich der 27-Jährige. Damals sei er für die Musik zuständig gewesen. Obgleich er sich beruflich anders orientiert hat, die bereits im Alter von zehn Jahren geweckte Leidenschaft sei geblieben.

Unter der Woche arbeitet Leinenbach in Kaiserslautern. Bei der US-Armee absolvierte er eine Ausbildung im Einzelhandel (Schwerpunkt Logistik) und ist nun dort als Motor-Vehicle-Operator (Fahrzeugbetreiber) tätig. Seit neun Jahren geht Denny Leinenbach allerdings noch einem Nebenberuf nach, dem des Event-Veranstalters. Heißt: Bei Veranstaltungen arbeitet er auf Bühnen meist mit Licht- und Toneffekten. „Ich bin aber kein Disc-Jockey, was manche wegen des großen Aufbaus meinen“, sagt der junge Mann, der sich vor einigen Jahren in Herschweiler-Pettersheim niedergelassen hat. Mit Aufbau meint der 27-Jährige die installierte Technik. In diese habe er in den vergangenen Jahren immer wieder kräftig investiert und sogenannte Moving Heads und Par-Spots (Scheinwerfer), Lichtsteuergeräte sowie Schaum-, Nebel und Konfettimaschinen gekauft.

Auch private Feiern

Sein Einsatzgebiet sei die Pfalz und das Saarland. So sei er etwa beim Globus-Firmenfest in Homburg aktiv gewesen, als Bühnenhelfer beim Pfeffelbach Open Air und in Zusammenarbeit mit anderen Firmen als Lichttechniker beim Trippstadter Schlossparkfest. Zuletzt habe er als Lichttechniker im Altenglaner Schwimmbad bei der Rock-Nacht mit der Band „Heilige Bruehder“ gearbeitet. Am zweiten September-Wochenende werde er bei der Aschbacher Kerwe im Einsatz sein.

Seine Dienste werden allerdings auch für private Feiern wie Geburtstage und Hochzeiten gebucht. Allerdings sei der Terminkalender im Zuge der Pandemie leerer geworden. „Ich habe die Hoffnung, dass die Nachfrage jetzt wieder zunimmt“, sagt der junge Techniker. Fehlende Veranstaltungen seien für ihn zwar schade, aber nicht existenzbedrohend gewesen. „Ich mache das ja nur im Nebenberuf.“

Sein Ziel sei es allerdings, irgendwann eigene Veranstaltungen durchführen zu können. Kein leichtes Unterfangen. Denn um im großen Umfang Technik aufzubauen, benötige er mindestens eine weitere Person. Generell sei das Veranstaltungsgewerbe ein hartes Pflaster, da Leinenbach zufolge die behördlichen Auflagen immer strenger werden. Es gebe ihm zu denken, dass viele Leute Veranstaltungen nicht mehr oder nicht mehr so lange besuchten, weil lediglich bis 24 Uhr Musik gespielt werden dürfe.

Info

Weitere Infos im Netz unter www.light-and-stage.de. Oder per E-Mail an info@light-and-stage.de

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