Gumbsweiler
Umbaupläne in Gumbsweiler: Barrierefreies Dorfgemeinschaftshaus
Bei der Dorfmoderation in St. Julian hat sich gezeigt, dass die Bürger eine Aufwertung rund um den Mittelpunkt des Ortsteils, dem Dorfgemeinschaftshaus (DGH) in Gumbsweiler wünschen. Die Weichen für die Attraktivitätssteigerung sind gestellt, vor Herbst 2026 ist aber mit ersten Maßnahmen nicht zu rechnen. Wenn alles klappt, wird der Eigenanteil der Kommune „gegen Null“ gehen.
Vor rund 15 Jahren wurde der Saal im DGH saniert, doch es gibt außerhalb sowie im Inneren noch mehr zu tun. Das möchte die Gemeinde in einem großen Rundumschlag tun, um die Sanierung zu komplettieren und das Gebäude für jeden zugänglich zu machen. Dazu soll die veraltete Toilettenanlage barrierefrei erneuert, zwei Türen zum Gastraum verbreitert und im ehemaligen Wirtsraum ein Treffpunkt eingerichtet werden.
Auch Außenbereich soll verbessert werden
Die Fläche des ehemaligen Spielplatzes hinter dem Gebäude wird derzeit nicht genutzt, der Mehrgenerationenplatz ist nur einen Spaziergang entfernt. Um die Parksituation bei Veranstaltungen zu verbessern, sollen dort Parkflächen, inklusive Behindertenparkplätzen entstehen, zusätzlich ein Mehrzweckplatz. „Dort stehen große Platanen, die mitten im Ort einen schönen, schattigen Platz und damit Aufenthalt im Grünen ermöglichen“, erklärt Ortsbürgermeister Philipp Gruber.
Auch der Vorplatz soll ausgebessert werden. „Das Pflaster ist teilweise kaputt. Ziel ist es, eine attraktive Freifläche zu schaffen und den Zugang barrierefrei zu gestalten.“ Der nahegelegene sogenannte „Rote Platz“ wurde zwischenzeitlich schon durch den Brauchtumsverein Gumbsweiler mit Bücherzelle und Bänken gestaltet, sodass der Fokus ganz auf dem DGH und dem unmittelbaren Umfeld liegen soll.
Über die Dorferneuerung ist mit Zuwendungen in Höhe von 75 Prozent zu rechnen. Für den Eigenanteil sind 48.000 Euro aus dem Regionalen Zukunftsprogramm (RZN) eingeplant und „natürlich – wie man uns kennt – wieder eine Menge Eigenleistung“, erklärt Gruber. „Wir können den Eigenanteil gegen Null drücken“, zeigt sich Gruber zuversichtlich. Mit ersten Arbeiten ist aber so schnell noch nicht zu rechnen. „Wir müssen die Bewilligung abwarten und können dann in die Detailplanung gehen, daher ist Herbst 2026 frühestmöglicher Beginn. Definitiv erst nach der Kerwe“, versichert Gruber.