Thallichtenberg RHEINPFALZ Plus Artikel TSG Burglichtenberg muss defensiv stabiler werden

Fabian Schmidt (weißes Trikot – hier gegen Tobias Reichow, SV Spesbach) Spielertrainer der TSG Burglichtenberg ist bislang nicht
Fabian Schmidt (weißes Trikot – hier gegen Tobias Reichow, SV Spesbach) Spielertrainer der TSG Burglichtenberg ist bislang nicht wirklich zufrieden mit den Auftritten seiner Elf – besonders die Defensive bereitet Sorgen.

Sechs Spiele, fünf Punkte – ein Traumstart sieht anders aus. Und da will man bei der TSG Burglichtenberg auch nichts schönreden. Bei aller Qualität im Spiel nach vorne hapert es aktuell ein wenig im defensiven Bereich. Am Sonntag (15 Uhr) gastiert der TuS Glan-Münchweiler im Burgstadion.

TSG-Spielertrainer Fabian Schmidt verwies gleich zu Beginn des RHEINPFALZ-Gesprächs auf so manche Saison seit er im Verein ist, in der man auch nicht gut in Tritt gekommen war. „Aber dieses Jahr, was wir uns da geben, damit können wir natürlich alles andere als zufrieden sein. Und letztlich spiegelt sich das auch in den Punkten wieder“, erklärt er. Dabei war es noch ganz gut losgegangen, als seine Mannen im ersten Spieltag den „Rowos“ einen Zähler abtrotzen konnten (1:1).

Es folgten dann aber mehrere, teils knappe Niederlagen. Und auch beim 3:3 gegen den VfB Reichenbach II vor Wochenfrist war mehr drin, als die Schmidt-Elf erst in der 90. Minute den Ausgleich hinnehmen musste. „Da hat es offensiv mal wieder gepasst. Aber im Moment fehlt einfach die Balance zwischen Offensive und Defensive. Sieben Gegentore in zwei Spielen sind viel zu viel“, so Schmidt.

Keine Ausreden

Dabei will er auch die personelle Situation nicht als Ausrede gelten lassen. Spieler wie Kevin Stannik, Felix Umlauft, Max Klein oder auch Nick Williams fehlten zuletzt oder fehlen immer noch, Lukas Längler und Sebastian Strauß stehen dauerhaft nicht zur Verfügung. „Wir füllen dann immer wieder auf, stoßen aber Woche für Woche an die Grenzen. Aber noch mal, es soll keine Ausrede sein. Andere Mannschaften haben auch ihre Ausfälle“, konstatiert der Coach.

Tabellarisch muss man aber längst noch keine Panik schieben. Zwar ist Platz sieben in der neun Mannschaften starken A-Klasse Nord kein Ruhmesblatt, mit ihren fünf Punkten ist die TSG aber auch nur einen Zähler von Platz drei entfernt. Insofern ist da noch alles möglich. Insgesamt findet Schmidt, „dass die Nordstaffel wohl etwas schwächer als der Süden besetzt ist“ und in der Liga bei vielen knappen Ergebnissen „jeder jeden schlagen kann.“ Dennoch hält auch er die TSG Wolfstein-Roßbach „mit ihrer Qualität in Offensive wie Defensive“ für den Favoriten.

Aus den Fehlern lernen

Im TuS Glan-Münchweiler empfängt die TSG Burglichtenberg am Sonntag einen Gegner, „der uns in der Vergangenheit eigentlich immer ganz gut gelegen hat.“ Gleichwohl betont Schmidt, „dass die Lage jetzt etwas anders ist.“ Unter normalen Umständen ginge er von einer klar lösbaren Aufgabe für die TSG aus.

„Am kommenden Sonntag müssen wir es defensiv wesentlich besser machen als zuletzt, aus unseren Fehlern lernen und offensiv am Reichenbach-Spiel anknüpfen“, fordert der TSG-Coach. „Wenn wir unsere Hausaufgaben machen, dann bin ich mir sicher, dass wir auch gewinnen.“

Spiele im Überblick

  • A-Klasse KUS-KL Nord: VfB Reichenbach II – SV Nanz-Dietschweiler II (Fr 19.30), SG GlanAlb – TSG Wolfstein-Roßbach (in Oberalben), VfR Hundheim-Offenbach/Hinzweiler – SG Hüffler/Wahnwegen (beide Sa 16), TSG Burglichtenberg – TuS Glan-Münchweiler (So 15), FV Kusel – TuS Glan-Münchweiler (Mi 19)
  • A-Klasse KUS-KL Süd: TuS Schönenberg – VfB Waldmohr (Sa 17), SG Bechhofen/Lambsborn – SG Breitenbach/Dunzweiler (in Lambsborn), FV Ramstein – FV Kindsbach (beide So 15), SV Spesbach – SV Steinwenden II (So 15.15)
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