BRÜCKEN
Straßenslalom des Motorsportclubs Brücken am 29. und 30. August
Dabei werden alle gesetzlichen Hygienevorschriften eingehalten, versichern die Slalomleiter Matthias Meiers und Marc Gassner. Die Motorsportwelt dankt es dem veranstaltenden Verein mit einer großen Teilnehmerzahl. Rund 70 Nennungen liegen vor. Sie alle wollen in ihrer Klasse die Bestzeit auf der Landstraße zwischen Krottelbach und Bubach fahren.
Die Strecke von fast 1000 Metern wird wieder bestückt sein mit etlichen Toren, Schweizern und Gassen. Dem Trainingslauf folgen zwei Wertungsläufe, deren Zeiten für das Gesamtergebnis zusammengefasst werden. Präzises Fahren ist von großer Bedeutung, denn ein umgeworfener oder aus der Umrandung geschobener Pylon wird mit einem Zeitzuschlag von drei Sekunden geahndet und damit ist eine gute Platzierung schnell vom Tisch. Für die schnellsten Teilnehmer gibt es in jeder Klasse Pokale.
Start klassenweise
Wegen der Corona-Pandemie wird klassenweise gestartet. Beginn ist an jedem Tag um 8 Uhr mit der Klasse der Serienfahrzeuge bis 1400 Kubikzentimeter Hubraum. Am Nachmittag starten dann die leistungsstärkeren verbesserten Fahrzeuge, die auch um den Gesamtsieg fahren werden.
Stark besetzt ist die Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1400 Kubikzentimeter Hubraum. 19 Piloten fahren hier um Klassensieg und gute Platzierungen. Der Kreis der Favoriten ist groß. Die Familie Petto aus Nonnweiler ist mit drei Fahrern im Volkswagen-Golf vertreten und sorgt für ein familieninternes Duell. Stefan Petto, der in der österreichischen Staatsmeisterschaft im Rallyeeinsatz ist und 2010 saarländischer Slalommeister war, muss sich seines Bruders Kai erwehren und auch Vater Clemens greift in das Geschehen ein. Vorne mitmischen will auch Sebastian Marhofer aus Münchweiler/Alsenz im Opel Corsa A.
Leistungsstärkste Klasse
17 Nennungen liegen dem Veranstalter für die leistungsstärkste Klasse vor, mit verbesserten Fahrzeugen mit mehr als 1800 Kubikzentimeter Hubraum. Dort werden die Brüder Albrecht und Uwe Dörr aus Enkenbach-Alsenborn im Ford Fiesta ST den Wettbewerb bestimmen und Neffe Nils darf dabei nicht übersehen werden. Konkurrenz kommt aus dem Donnersbergkreis mit Sascha Hubertsperger aus Kirchheimbolanden im Volkswagen-Golf I und Uli Roos aus Jakobsweiler im Ford Escort RS 2000. Gegen die leistungsstarken Slalom-Fahrzeuge ist die Chance von Marco Decker aus Henschtal im rallyeerprobten Volkswagen-Golf eher gering.
In Jürgen Reit aus Münchwies im Volkswagen Polo kommt ein weiterer Saarlandmeister ins Kuseler Land. Er muss sich in der Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1800 Kubikzentimeter Hubraum gegen den Rallye-Piloten Jannik Mahl aus Rülzheim im Suzuki Swift und Volker Nagel aus Böhl-Iggelheim im Volkswagen Golf behaupten. Ebenfalls aus dem Rallyesport kommt der Saarländer Steven Gilli, der einen Renault Megane RS in der Klasse der Serienfahrzeuge mit mehr als 1800 Kubikzentimeter Hubraum an den Start bringt. Die Konkurrenz kommt in Lars Michalke aus dem eigenen Land, der sich erst am Tag der Veranstaltung für ein Fahrzeug entscheidet.
Ausgang offen
Offen ist der Ausgang in der Klasse der Serienfahrzeuge bis 1800 Kubikzentimeter Hubraum, wo sich Regina Breit aus Münchwies im Volkswagen-Polo G 40 gegen die Männerwelt durchsetzen will. Stark vertreten in dieser Klasse sind die Mazda-MX-5-Fahrzeuge, wo Michael Dotzler nicht zu unterschätzen ist. Den Sieg in der Klasse der Serienfahrzeuge bis 1400 Kubikzentimeter Hubraum streben Alexander und Florian Feick aus Quirnbach im Volkswagen-Polo an. Mächtig auftrumpfen werden auf dieser Landstraße wohl auch die saarländischen Geschwister Julia und Kristin Trampert im Volkswagen-Polo.