Kreis Kusel RHEINPFALZ Plus Artikel „Spiel mir das Lied vom Kino“ – Orchesterprojekt feiert Premiere in Schönenberg-Kübelberg

Adeles „Skyfall“ aus dem gleichnamigen James-Bond-Film darf nicht fehlen bei „Spiel mir das Lied vom Kino“. Foto: m. hoffmann
Adeles »Skyfall« aus dem gleichnamigen James-Bond-Film darf nicht fehlen bei »Spiel mir das Lied vom Kino«.

Aus einer kleinen Idee, geboren in Ramstein, wurde ein Riesenprojekt mit einer Premiere in Schönenberg-Kübelberg. Am Samstag, 11. Mai, spielt ein prominent besetztes deutsch-amerikanisches Orchester in Schleppis Saalong „das Lied vom Kino“ – vom „Dschungelbuch“ bis „Herr der Ringe“.

Dass es gerade nicht ins große städtische Theater mit Glanz und Gloria geht, sondern aufs Land in den Saal des Gasthauses Schleppi, ist ein Reiz des Projekts. Der andere: Jüngere und ältere Musiker, Bühnenprofis und solche, die im Hintergrund wirken, Deutsche und Amerikaner, Streicher, Bläser und Rockmusiker haben sich in Band und Orchester zusammengeschlossen, Samstage an Proben gehängt, Arrangements zum Teil selbst geschrieben. „Spiel mir das Lied vom Kino“ ist ohne Frage so noch nie da gewesen im Musikantenland.

„Größer als ursprünglich gedacht“ ist die Sache obendrein. „Ich weiß gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht“, sagt Sepp Stephan zwei Wochen vor der Premiere lachend. Der Gitarrist und Musiklehrer aus Schönenberg-Kübelberg zeichnet gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und Kollegin Antje Scotti-Pollmann und Steven Rayburn aus Körborn, auch Musiklehrer, aber an der Intermediate School in Ramstein, für das Projekt verantwortlich. Scotti-Pollmann, die auch in Ramstein unterrichtet, war es auch, die die Idee zu „Spiel mir das Lied vom Kino“ geboren hat, „schon vor längerer Zeit“, wie Stephan erzählt.

Auch dabei: Adrienn Cunka

2018 schließlich sei mit der Zusage, in Schleppis Saalong Premiere feiern zu können, aus der Idee der Plan geworden. Begeisterte Mitstreiter ließen nicht lange auf sich warten, und ihre Namen dürften das Publikum begeistern. Dabei sind nicht nur begabte Musikschüler, sondern auch Mitglieder der USAFE-Band, Bassist Rolf-Dieter Schnapka, der Percussionist und Schlagzeuger Steffen Bürthel aus Eßweiler, Trompeter und Hornist Alfons Ludes aus Lauterecken und Keyboarder Klaus Peter Bößhar aus Konken. „Das Programm ist aber kein rein instrumentales“, sagt Stephan. Bernhard ,Smitty’ Smith und Pfalztheater-Darstellerin Adrienn Cunka übernehmen den Gesang, etwa im Duett bei „Ol’ Man River“, und die Moderation.

Cunka feierte Anfang April in Kaiserslautern als Sally Bowles in „Cabaret“ Premiere. So wundert es nicht, dass das Filmmusical, mit dem Liza Minelli weltberühmt wurde, im Programm von „Spiel mir das Lied vom Kino“ einen festen Platz hat. So wie auch die „Bear Necessities“ aus „Das Dschungelbuch“ und die teils schmissigen, teils emotionalen Titel aus „Schindlers Liste“, „Der Pate“, „Die glorreichen Sieben“, „Pirates of the Caribbean“ und „Herr der Ringe “.

Sepp Stephan selbst macht übrigens nicht nur hinter den Kulissen mit: Im Duo mit Rolf-Dieter Schnapka etwa widmet er sich beispielsweise dem „Cinema Paradiso“.

Info

  • „Spiel mir das Lied vom Kino“, deutsch-amerikanisches Orchesterprojekt, Samstag, 11. Mai, 19.30 Uhr, Saalong, Gasthaus Schleppi, Saarbrücker Straße 80, Schönenberg-Kübelberg. Einlass 18 Uhr, Karten im Vorverkauf bei Schleppi für 14 Euro.
  • Eine weitere Aufführung findet am Sonntag, 12. Mai, 19.30 Uhr, im Ramstein-Miesenbacher Congress Center CCR statt.
„Spiel mir das Lied vom Kino“ ist ohne Frage so noch nie da gewesen im Musikantenland.  Foto: m. hoffmann
»Spiel mir das Lied vom Kino« ist ohne Frage so noch nie da gewesen im Musikantenland.
x