Fussball im Fokus RHEINPFALZ Plus Artikel Sichtkontakt hergestellt

Torschütze für die SG Hüffler/Wahnwegen: Kenny Metzger (rechts); in der Mitte Viktor Luks.
Torschütze für die SG Hüffler/Wahnwegen: Kenny Metzger (rechts); in der Mitte Viktor Luks.

Im Tabellenkeller der A-Klasse Kusel-Kaiserslautern gab es einen kleinen Aufstand, und im Klassenkampf der B-Klasse Süd setzte die SG Krottelbach/Ohmbach ein Ausrufezeichen.

Spiel gedreht

Es war am vergangenen Wochenende so ein kleiner Aufstand im Tabellenkeller der A-Klasse Kusel-Kaiserslautern. Von den letzten vier Mannschaften punkteten drei, davon zwei gleich doppelt. „Nur“ drei, weil mit dem SSC Landstuhl und dem VfB Reichenbach II der Vorletzte und Drittletzte direkt aufeinandertrafen. Mit dem besseren Ende für die Sickingenstädter (4:2). Zudem heimste der SV Miesau einen durchaus überraschenden Punkt (1:1) beim SV Mackenbach ein.

Umso wichtiger war der 3:2-Heimsieg der SG Hüffler/Wahnwegen am Samstagnachmittag über den SV Rodenbach II. Dabei sah es bis zur 86. Minute nach einer neuerlichen Niederlage aus, führten die Gäste doch bis dahin mit 2:1. In Überzahl – ein Rodenbacher Akteur sah kurz zuvor die Rote Karte – drehten dann aber Kenny Metzger, Rückkehrer in der Winterpause, mit seinem zweiten Tor sowie Dominik Reiland in der Nachspielzeit die Begegnung zugunsten der „Hüwas“.

Diese verbleiben trotz des Erfolgs zwar auf dem 17. und letzten Platz, haben mit ihren nun aber 13 Zählern weiterhin Sichtkontakt zu Landstuhl, Reichenbach II (jeweils 14) und Miesau (16). Je nach Anzahl der Absteiger – realistisch erscheinen derzeit zwischen zwei und fünf – ist da für die Elf von Viktor Luks noch einiges drin in Bezug auf den Klassenerhalt.

Sprung nach vorne

Einen „Big Point“ im Klassenkampf der B-Klasse Süd gab es am Sonntag für die SG Krottelbach/Ohmbach, die ihr Spiel beim SC Vogelbach nicht nur mit 2:1 gewann und den Vorsprung auf den auf dem vorletzten Platz stehenden Gegner auf fünf Punkte ausbaute, sondern auch insgesamt einen Sprung auf Rang zwölf machte. Dieser würde am Saisonende den sicheren Nichtabstieg bedeuten.

Aber bekanntermaßen ist die Spielzeit ja noch lange nicht rum. Und aktuell sitzen der Spielgemeinschaft, für die die Routiniers Tobias Zens und Alexander von Blohn in Vogelbach erfolgreich waren, auch noch die Lokalrivalen vom SV Kohlbachtal und des VfB Waldmohr II (beide 15 Punkte) mit nur einem Punkt Rückstand dicht im Nacken. Keine Zeit also, um sich auszuruhen. Ganz im Gegenteil, zumal ein weiteres, eminent wichtiges Spiel schon direkt vor der Tür steht.

Ein neuerlicher Sieg im Nachholspiel gegen Waldmohr II am Mittwoch (19 Uhr in Krottelbach) würde die Lage der Kombinierten indes aber weiter verbessern. Eine Niederlage wäre wohl zweifelsohne sehr schmerzlich, aber final natürlich auch noch nicht entscheidend.

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