Fußball
SG Hüffler/Wahnwegen nach Sieg über VfR Hundheim-Offenbach weiter sechs Punkte vorn
Die SG wahrte mit dem Erfolg ihren Punktevorsprung von sechs Zählern vor Verfolger Herschweiler-Pettersheim, der ebenfalls gewann. Alle vier Tore für Hüffler/Wahnwegen erzielte Mittelstürmer Marc Knapp. In der ersten Spielhälfte gelang ihm ein Hattrick. In der zweiten Halbzeit erzielte er per Strafstoß das 4:0. Der Goalgetter erhöhte seine Torausbeute in der laufenden Saison auf nun 38 Treffer. Dass Knapp besonders gefährlich ist, hatte sich auch bei den Gastgebern herumgesprochen. Von Beginn an nahm Hundheim-Offenbach den Stürmer in Doppeldeckung. Doch es nützte nichts. Die Abwehr der Heimmannschaft bekam den Stürmer nie in den Griff.
Die erste Spielhälfte war geprägt durch viele Torchancen auf beiden Seiten. Während die Gäste jedoch ihre Chancen nutzten, scheiterten die Gastgeber ein ums andere Mal an Gästetorhüter Sven Merkert. Hüffler/Wahnwegen ging bereits in der fünften Minute mit 1:0 in Führung. Knapp nahm einen Steilpass aus dem Mittelfeld auf und schloss an der Strafgrenze mit einem sehenswerten Schuss in den rechten Torwinkel ab.
Keine Chance gegen Knapp
Kurz darauf hatte Hundheim-Offenbach die Gelegenheit zum Ausgleich. VfR-Stürmer Lukas Weber köpfte eine hohe Flanke von der rechten Angriffsseite freistehend auf das Tor, doch Gästetorhüter Merkert tauchte ins rechte Toreck und verhinderte den Ausgleich. Obwohl die Gastgeber den Gästemittelstürmer Knapp mit Mannschaftskapitän Aaron Wildberger und Alexander Lerge in Doppeldeckung nahmen, konnten sie auch seinen zweiten Treffer nicht verhindern. In der 25. Minute schlug Heiko Sander von den Gästen von der rechten Angriffsseite eine schöne Flanke in den gegnerischen Strafraum. Knapp übersprang Wildberger und Lerge und erzielte per Kopf das 0:2.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte Knapp erneut jubeln. Wieder war es Sander, der den Mittelstürmer im Strafraum freispielte. Knapp ergriff die Gelegenheit und ließ VfR-Torhüter David Kalweit mit einem platzierten Schuss ins rechte untere Eck keine Chance.
Mit einem komfortablen Dreitorevorsprung ging es in die Kabinen. In der zweiten Hälfte drang Joshua Schwab in den gegnerischen Strafraum ein, kam zu Fall, und Schiedsrichter Bernd Deutschler entschied auf Foulelfmeter (48.). Den Strafstoß verwandelte Knapp sicher zum 4:0. Danach schien die Luft rauszusein aus der Begegnung. Die Gastgeber entwickelten keine Durchschlagskraft mehr. Die Gästeabwehr hatte den VfR-Sturm im Griff. Lediglich ein Fernschuss durch Jonas Becker von den Gastgebern sorgte für etwas Gefahr, den jedoch Gästetorhüter Merkert gekonnt abwehrte.
Schiedsrichter hilft
Dem VfR schien die Kraft zu fehlen sich aufzubäumen. Symptomatisch eine Szene aus der 70. Minute. Hundheim-Offenbachs Verteidiger Marcel Jung erlitt einen Krampf im rechten Bein. Bei einer kurzen Spielunterbrechung leistete Schiedsrichter Deutschler Erste Hilfe und half Jung wieder auf die Beine. Es dauerte zehn Minuten, bis sich Jung schließlich auswechseln ließ. Für ihn kam Jonas Schnepp ins Spiel, der nach Aussage von VfR-Trainer Mario Gailing eigentlich schon seine Fußballerlaufbahn beendet hatte.
VfR-Trainer Gailing sah die ersten Spielhälfte „recht ausgeglichen. Der Unterschied war, dass Hüffler/Wahnwegen die Qualität im Sturm hat und seine Chancen verwandelt und wir drei, vier richtig gute Chancen haben, wo der Torwart hervorragend gehalten hat.“ In der zweiten Halbzeit, haben laut Gailing die Gäste ein Elfmetergeschenk bekommen. „Das war nicht ausschlaggebend, wir konnten einfach nicht mehr nachlegen. Nach dem 4:0 war auch der Wille gebrochen“. In der Halbzeit habe er mit Lukas Weck, Alexander Lerge und Lars Weber drei Spieler auswechseln müssen. „Die Hälfte der Mannschaft war angeschlagen.“
SG-Trainer Viktor Luks sah „einen hochverdienten Sieg. In der ersten Halbzeit haben wir uns etwas schwergetan, haben nicht gut verteidigt und einige Schwierigkeiten gehabt. Die zweite Halbzeit war mehr als gut. Wir haben hoch verteidigt und Hundheim-Offenbach nicht in die gefährliche Zone kommen lassen und uns damit das Leben leichter gemacht.“
So spielten sie
VfR Hundheim-Offenbach: Kalweit – Jung (80. Schnepp), Lerge (45. P. Bäcker) J. Bäcker, Wildberger, Harth - Dech, Frank, D. Weck, , L. Weck (45. Clos), Weber (45. Schwambach)
SG Hüffler/Wahnwegen: Merkert – Morgenstern, H. Klein, Becker, Franz, Sander (50. T. Klein), Weigel - Hebel, Knapp, Schwab, Fauß (45. Schröer).
Tore: 1:0, 2:0, 3:0, 4:0 Knapp (5., 25. , 44. 48.) – Gelbe Karten - Beste Spieler: J. Bäcker - Merkert, Knapp, Klein.