Kreis Kusel RHEINPFALZ Plus Artikel Schönenberg-Kübelberg: A-Klasse-Duell des TuS Schönenberg gegen den FC Queidersbach am Samstag

Spielertrainer Lukas Kurz hat Besetzungssorgen – und ist selbst noch von langwierigen Verletzungen geschwächt. archivfoto: Hamm
Spielertrainer Lukas Kurz hat Besetzungssorgen – und ist selbst noch von langwierigen Verletzungen geschwächt. archivfoto: Hamm

Drei Spiele, ein Sieg. Klar, ein Traumstart sieht anders aus. Dennoch gibt es beim TuS Schönenberg noch lange keinen Grund, Trübsal zu blasen. Am Samstag (17 Uhr) steht die Heimpartie gegen den FC Queidersbach auf dem Plan. Da kommt dann nicht nur der Top-Favorit des TuS-Coaches ins Parkstadion.

Am vergangenen Wochenende war der TuS Schönenberg spielfrei. Die Partie beim SV Spesbach wurde verlegt. Zuvor gab es für die Mannschaft des Trainerduos Lukas Kurz und Alexander Bäcker erst einen Erfolg. Der Auftaktniederlage gegen die „Rowos“ (0:4) folgte ein knapper Auswärtssieg beim SV Steinwenden II, ehe die bittere 1:2-Heimniederlage zur Kerwe gegen den TuS Glan-Münchweiler folgte. „Am ersten Spieltag werden wir durch eine frühe, aber berechtigte rote Karte geschwächt, haben das danach dann aber gut gemacht und letztlich zu hoch verloren. In Steinwenden haben wir lange nicht so gut gespielt, dafür aber dreifach gepunktet. Und gegen Glan-Münchweiler war dann der Fußballgott komplett gegen uns, als wir deren Hälfte belagert haben, aber kaum zu Chancen kamen“, blickt Lukas Kurz auf die bisherigen Auftritte seiner Mannschaft zurück.

Kein Vorwurf an die Mannschaft

Im Fazit sagt er dann, dass man sich natürlich mehr erhofft habe und der Mannschaft keinen Vorwurf machen könne. „Man merkt, dass die Truppe will, aber es klappt noch nicht. Am Engagement der Leute liegt es nicht.“ Und auch personell sieht es momentan alles andere als rosig aus. Kevin Körbel hat sich am ersten Spieltag den Fuß gebrochen, Yannick Pfaff ist noch nicht wieder dabei. David Kuhn kann weiterhin nicht trainieren. Und dann ist ab Oktober auch Aaron Amro studienbedingt nicht mehr da. Zudem sieht Kurz seinen Trainerkollegen und sich selbst nach langwierigen Verletzungen noch lange nicht im Vollbesitz der Kräfte. Kein Wunder, dass dessen Blick in die Zukunft dann etwas getrübter aussieht: „Das Problem wird uns wohl das ganze Jahr über beschäftigen, wird nicht besser. Insofern wäre ich froh, wenn wir am Saisonende einen einstelligen Tabellenplatz belegen würden.“

Eine schwere Aufgabe

Lukas Kurz meint, dass die ersten Tabellenplätze in der A-Klasse Kusel-Kaiserslautern durch die Mannschaften aus Bruchmühlbach, Queidersbach und Kindsbach belegt werden: „Queidersbach und Bruchmühlbach machen das meiner Meinung nach unter sich aus. Zwischen Platz vier und 16 ist aber alles drin.“

Jener FC Queidersbach, für Kurz „der stärkste Gegner, den man dieses Jahr hat“, gibt sich am Samstagnachmittag in Schönenberg also die Ehre. „Wenn wir unser großes Engagement beibehalten, ist vielleicht auch gegen so einen Gegner was drin. Mit einem Punkt wäre ich schon zufrieden“, weiß Kurz um die Schwere der Aufgabe gegen die Mannschaft um den Ex-Regionalligakicker Patrick Freyer.

Spiele im Überblick

  • A-Klasse KUS-KL: TSG Burglichtenberg – VfB Reichenbach II, FV Ramstein – SG Hüffler/Wahnwegen (beide heute 19), SV Nanz-Dietschweiler II – TSG Wolfstein-Roßbach (heute 19.15), FV Bruchmühlbach – SV Spesbach (heute 19.30), SG Breitenbach/Dunzweiler – SV Steinwenden II (Sa 15.15), SV Mackenbach – FV Kindsbach (Sa 16), FV Kusel – TuS Glan-Münchweiler, TuS Schönenberg – FC Queidersbach (beide Sa 17).

x