Fußball
„Rowos“ kämpfen, unterliegen im Pokal aber knapp dem SV Hermersberg
„Wir haben einem Verbandsligisten Paroli geboten, hätten das Spiel auch für uns entscheiden können. Es war einmal mehr eine richtig starke Leistung unserer Mannschaft. Wir haben uns erhobenen Hauptes aus dem Verbandspokal verabschiedet“, erklärte TSG-Spielertrainer Johannes Schell nach dem Spiel.
Schell war es auch, der an den ersten Offensivaktionen seines Teams beteiligt war. So in der zehnten Minute, als er von der linken Seite eine Flanke vor das Tor servierte, wo Offensivwirbler Alya Diallo mit einer Direktabnahme aus acht Metern knapp über das Gästegehäuse schoss. Oder in der 27. Minute, als er sich wieder über links ganz stark durchsetzte, von der Grundlinie nach innen passte, wo wieder Diallo an den Ball kam, die Defensive der Hermersberger den Schuss aber noch gerade so entschärft bekam. Eine weitere Topchance bot sich den Hausherren auch noch zwischen den beiden geschilderten Aktionen, als sich Finn Mahler ein Herz nahm, aus 30 Metern einfach mal abzog, die Kugel aber an das Lattenkreuz klatschte (13.). Da hätte Noah Wächter im Tor des SV Hermersberg wohl keine Chance gehabt.
TSG-Torwart Oster mit Sahnetag
Wie die TSG, so hatte aber auch der SVH, insgesamt mit mehr Ballbesitz, seine Gelegenheiten. Dass die Gäste zunächst aber nicht erfolgreich sein konnten, lag wiederum vornehmlich an Jonas Oster im TSG-Kasten, der an seinem 21. Geburtstag einen Sahnetag erwischte und gleich drei Großchancen des Gegners mit tollen Paraden zunichtemachte.
Chancenlos war er dann in der 35. Minute, als die Gastgeber den Ball eigentlich sicher in ihren Reihen hatten, ihn im Aufbauspiel aber leichtfertig vertändelten. Patrick Freyer machte sich das zunutze, bediente aus halblinker Position seinen Mitspieler Lukas Bißbort, welcher wiederum aus zentraler Position zur Gästeführung abschloss. Mit einem 0:1 ging es dann in die Pause, auch, weil eine letzte Möglichkeit der Heimelf, ein Schuss von Yannick Metzger aus der Distanz, knapp und flach am linken Pfosten vorbeistrich (37.).
Wenige Chancen in zweiter Halbzeit
In der zweiten Halbzeit gab es deutlich weniger Torraumszenen. Hermersberg versuchte, das Spiel zu kontrollieren, musste bei den schnellen Vorstößen der TSG aber immer wieder auf der Hut sein. So richtig gefährlich wurde es indes hüben wie drüben kaum. In der Schlussphase warf der Bezirksliga-Aufsteiger noch einmal alles nach vorne und hatte zu Beginn der Nachspielzeit Pech, dass Hermersberg nach einem langen Ball kurz vor der eigenen Torlinie klären könnte. So blieb es beim knappen Erfolg für die Elf von Trainer Jens Mayer.
„Ein typisches Pokalspiel. Wolfstein hat das richtig gut gemacht. Wir hingegen haben nicht gut gespielt, waren zu hektisch in unseren Aktionen. Aber wir nehmen den Sieg natürlich mit“, gab Mayer hinterher zu Protokoll.
Weitere Ergebnisse
SG Hüffelsheim - SG VfR 07 Kirn/SC Kirn-Sulzbach 2:3, SG Meisenheim/Desloch/Lauschied - SC 07 Idar-Oberstein 2:6, SVW Mainz - BFV Hassia Bingen 1:3 n.V., SV Horchheim - DJK SV Phönix Schifferstadt 7:1, SV 1950 Büchelberg - ASV Fußgönheim 6:1, SV Geinsheim - VfR Grünstadt 6:4 n.E., FV Kindsbach - SV Katzweiler 1:2, SC Hauenstein - Spfr. Bundenthal 3:1, TSC Zweibrücken - SV Steinwenden 5:1, SV Buhlenberg - SG Eintr. Bad Kreuznach 1:4, FC Bienwald Kandel - SV Viktoria Herxheim 2:0, SV05 Göttschied - TuS Hackenheim 1:4, SV Klein-Winterheim - TSG 1846 Bretzenheim 4:2, FC Queidersbach - TuS 07 Steinbach 1:3 n.E.