Schönenberg-Kübelberg Protestantische Kirchengemeinde: Jugendförderverein bald Teil des CVJM?

Auf diese Lösung einigten sich die Mitglieder bei ihrer jüngsten Versammlung, wie Vorsitzende Yvonne Mootz auf Anfrage mitteilte. In einem nächsten Schritt müsse nun die Satzung geändert werden – auch in Absprache mit dem CVJM. Im April oder Mai, glaubt Mootz, könne der Beitritt offiziell über die Bühne gehen. Dafür müssten die Mitglieder aber ebenfalls ihre Zustimmung geben. „Es wird in absehbarer Zeit eine weitere Versammlung anberaumt. Wahrscheinlich werden wir uns auch einen neuen Namen zulegen“, betont Mootz.
Da es schon lange keinen Hauptamtlichen mehr gebe, der sich um die Jugendarbeit kümmere, schlägt der Förderverein jetzt diesen Weg ein, sagt die Vorsitzende. Die Ehrenamtlichen könnten die Arbeit nicht leisten. Aufgaben seien etwa das Leiten von Kinder- und Jugendgruppen, das Organisieren von Freizeiten sowie Mitwirken beim Präparanden- und Konfirmandenunterricht.
Verein sammelt Geld
Derzeit sammle der Verein Geld, um wieder einen Jugendreferenten zu finanzieren. Doch einen zu finden, sei schwer. Auch, weil es kaum ausgebildete Fachkräfte auf dem Markt gebe. Vor diesem Hintergrund habe sich der Vorstand vor einiger Zeit an den CVJM, dessen Sitz ist in Otterberg, gewandt. Der signalisierte Bereitschaft zur Zusammenarbeit.
„Vielleicht“, zeigt sich Mootz zuversichtlich, „können wir mit dem CVJM, der über ein großes bundesweites Netzwerk verfügt, einen passenden Mitarbeiter finden, eventuell die Stelle sogar aufteilen.“ Außerdem sei es für den CVJM einfacher, sich um eine professionelle Stellenausschreibung, um Steuern, Lohn und Gehalt zu kümmern. Die Mitgliedsbeiträge des etwa 25-köpfigen Fördervereins flössen im Falle eines Zusammenschlusses dann an den „Dachverband“, sprich den CVJM.