Kreis Kusel Nur die neue SG überrascht positiv

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GRIES. Vier von 16 Mannschaften in der B-Klasse Kusel-Kaiserslautern Süd sind im Kreis Kusel angesiedelt. Ihre Bilanz nach etwas mehr als der Hälfte der zu absolvierenden Spiele ist wohl doch eher durchwachsen. Einzig die zweite Mannschaft der SG Waldmohr-Dunzweiler sticht ein wenig positiv heraus.

Als erster Verfolger der beiden führenden Mannschaften aus dem Nachbarkreis – dem FC Queidersbach (42 Punkte) und dem FV Bruchmühlbach (41) – hat sich die Zweite der im Sommer neu gegründeten Spielgemeinschaft mit ihren 35 Zählern im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Durchaus überraschend, war doch vor der Runde ein Platz im Tabellenmittelfeld das ausgegebene Ziel der von Viktor Loose trainierten Truppe. Ob sich die beiden Spitzenteams indes noch mal einholen lassen, darf ob der Tatsache, dass es dem Vernehmen nach dort im Winter weitere Zugänge gegeben hat, doch bezweifelt werden. Auf jenem „Podestplatz“, wo sich die Spielgemeinschaft im Moment befindet, hätte sich sicher auch der SV Brücken gerne gesehen. Mit der Zielsetzung „Platz eins bis fünf“ gestartet, ist die Truppe aus dem Karstwald auf Platz sechs, punktgleich mit den davor liegenden Kindsbachern (je 30), zwar nur minimal hinter dem Rahmen der gesteckten Erwartungen zurück. Dass der Abstand zur Ligaspitze aber quasi schon zur Winterpause Chancenlosigkeit im Kampf um die ersten Plätze bedeutet, hatte man sich gewiss nicht erhofft. Sechs Unentschieden (die meisten in der Liga) und vier Niederlagen waren ein paar Punktverluste zu viel. Mit dem SV Ohmbach und der SG Gries/Steinbach findet man die zwei restlichen Mannschaften aus dem Kreis in Tabellenregionen, die sich beide vorab nicht erwartet hatten, war doch jeweils ein Platz im Mittelfeld des Tableaus als Ziel ausgegeben worden. Doch die Realität sieht den SVO mit 14 Punkten auch auf Platz 14, während die SG mit zwei Pünktchen weniger, punktgleich mit dem SV Kottweiler-Schwanden, die rote Laterne hält. Punkten, punkten, punkten, so lautet da die Devise, um am Saisonende nicht zu den Mannschaften zu gehören, die den Gang in die C-Klasse antreten müssen. Auch in der Süd-Staffel könnten es maximal vier Mannschaften sein, die dieses Schicksal ereilt. „Wir haben letztes Jahr nach der Winterpause das Ruder ’rumgerissen und wollen das wiederholen. Es wird schwer, das wissen wir. Aber wir wollen da hinten raus und tun alles Mögliche dafür. Die Mannschaft will“, verspricht SG-Trainer Daniel Rensch, dass sich seine Truppe in den verbleibenden zwölf Spielen voll ins Zeug legen wird. (rax)

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