Wiesweiler Nach Hausbrand Ende Januar: Vier Lebensretter ausfindig gemacht

Gefahr für Leib und Leben: Bei dem Hausbrand am 27. Januar in Wiesweiler ist eine Bewohnerin wohl nur dank des mutigen Eingreife
Gefahr für Leib und Leben: Bei dem Hausbrand am 27. Januar in Wiesweiler ist eine Bewohnerin wohl nur dank des mutigen Eingreifens von vier Bürgern unversehrt davongekommen.

Als der Großeinsatz vor allem den Wehrleuten höchste Konzentration abverlangte, ist die Sache eher am Rande registriert worden. Mit der Aufarbeitung der Geschehnisse aber ist sie in den Blickpunkt gerückt: Beim Brand des Wohnhauses in der Wiesweilerer Bergstraße haben offenkundig vier Männer aus dem Ort Großartiges geleistet. Mutmaßlich hat das mutige Quartett einer jungen Frau das Leben gerettet. Noch bevor die ersten Feuerwehrleute eintrafen, hätten die Männer ruckzuck Leitern organisiert und hätten die auf dem Fensterbrett verharrende, vom Schrecken gezeichnete Bewohnerin heruntergeholt und in Sicherheit gebracht.

„Die Frau wollte schon springen“

Dies hat am Dienstagabend Christian Sauer dem Verbandsgemeinderat Lauterecken-Wolfstein bekanntgegeben. Der Büroleiter informierte das Gremium bei der Sitzung in Wolfstein über das beherzte Handeln der vier Wiesweilerer. Für die junge Frau hätte es sonst wohl keine Rettung mehr gegeben: „Das Zimmer stand bereits in Brand, zur Tür war kein Durchkommen mehr“, die Frau habe offenkundig in ihrer Panik schon hinabspringen wollen, informierte Sauer. „Das hätte sie womöglich nicht überlebt“, sagte nach der Sitzung der Stellvertretende Wehrleiter Hans-Peter Stude (Lauterecken) gegenüber der RHEINPFALZ.

Sauer hat, kaum dass er Wind davon bekommen hatte, die Initiative ergriffen, auf dass die Tat gebührend Würdigung finde. Das Innenministerium ist informiert und hat die Bitte der Verbandsgemeinde vorliegen, die Lebensretter mit dem Preis für Zivilcourage auszuzeichnen.

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