Kreis Kusel Musizieren, lachen und tanzen für andere

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Nach rund einem Jahr Planung veranstaltete die Schülervertretung des Veldenz-Gymnasiums Lauterecken am Donnerstagabend ein Benefizkonzert zugunsten der „Waldpiraten“, einem Projekt der deutschen Kinderkrebsstiftung. Zahlreiche Schüler sorgten im fast ausverkauften Lauterecker Turnerheim für ein abwechslungsreiches Programm.

Die sechsten Klassen eröffneten den Abend mit einem afrikanischen Lied. Die Unter- und Mittelstufenband unterhielt mit „Wind of change“. Deren Sängerin Lori Kenedy sang darüber hinaus noch solo „Lovestory“ von Taylor Swift. Rockig wurde es mit dem Song „Too close“ von Alex Claire, den René Grub, Anna Westermann, Sebastian Hübner, Pascal Bäcker sowie Anna und Vanessa Fehrentz interpretierten, während Carleen Künstle mit ihrem Saxofon-Solo „Scarborough Fair“ ruhigere Töne anstimmte. Am Klavier spielten Magdalena Breitzler und Lilly Sommer „Hit the road Jack“. Doch auch Eigenkompositionen von Laura Matysiak, wie „So wie du bist“ und der Band um David Agrebi, Ilena Heser und Jakob Werner wurden mit Begeisterung vom Publikum aufgenommen. Den musikalischen Schlusspunkt setzte die Hardrock-Band, die krankheitsbedingt ohne Sänger auftreten musste, mit dem ZZ-Top-Klassiker „Gimme all your lovin’“. Auch in Sachen Tanz zeigten die Akteure Vielfalt. Marion Roth-Bauer tanzte mit ihrem Mann einen argentinischen Tango, Marie Pederson war als Funkenmariechen aktiv, und die Sunshine Girls weckten bereits erste Feriengefühle mit ihrem Showtanz „Ferienzeit“. Lena Dries, Leonie Glück, Jennifer Huf, Vanessa Jung, Leonie Ludwig und Lisa Schuf aus der sechsten Klasse führten ihren „Lalala“-Tanz vor. Zumba-Einlagen der elften Klassen mit Referendar Christian Becker rundeten die tänzerische Bandbreite ab. Die Lachmuskeln strapazierten David Gauch, Paula Gehres, Elisabeth Kisner und Johanna Soffel mit einem Sketch zum Thema Höflichkeit sowie Jan Loeb, der eine Vielzahl von Witzen zum Besten gab. Durch den Abend führten Alisa Brand, Natascha Gehres und Vanessa Fehrentz, die rund ein Jahr die Veranstaltung planten. „Es ist Zeit zum Aufstehen, zeige dein Können für den guten Zweck“ lautete das Motto. Das Projekt „Waldpiraten“ habe zum Nachdenken angeregt und überzeugt, denn Krebs könne jeden treffen, auch die Jüngsten. In dem Waldpiratencamp nahe Heidelberg können erkrankte Kinder Kraft, Mut und Hoffnung schöpfen. Der gesamte Erlös beträgt nach ersten Schätzungen um die 1000 Euro. Schulleiterin Karin Ding dankte allen Akteuren, die bereit waren, für den guten Zweck ihr Talent auf der Bühne zu zeigen. „So viele unerkannte Schätze“ hätte Ding im Vorfeld nicht erwartet. Dank galt aber auch jenen, die im Hintergrund zu dem Gelingen der Veranstaltung beitrugen. Damit hat die Schülervertretung ihre Tradition fortgesetzt, anderen Menschen zu helfen. (sbs)

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