Kreis Kusel Manchmal wie im „Zombieland“

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Die Saarbrücker Clubs und Konzerthallen bieten im Januar eine Fülle von Stars, auch aus der deutschen Musikszene. Neben Entertainer Götz Alsmann unter anderem auch die Indie-Rock-Band Madsen. Musikalisch ist das Programm der Clubs in der saarländischen Landeshauptstadt recht breitgefächert: Songs von Queen sind auf der Bühne ebenso zu hören wie Hardrock und Metalcore.

Am Mittwoch, 20. Januar, gastiert bereits um 17 Uhr die „Persistance Tour“ in der Garage. Bei diesem Hardcore-Festival-Abend treten insgesamt sieben Bands auf. Als Headliner mit dabei sind die Metalcore-Jünger von Terror und Ignite. Der musikalische Terror ist in Form der gleichnamigen Band aus Los Angeles zu haben. Brutaler Metalcore, harte Drums, donnernde Gitarren und schreienden Gesang liefert die Band, die Songs ihres aktuellen Albums „No Regrets, No Shame“ dabei hat. Mit der Attitüde des Hardcore und mit schwermetallischen Gitarren hat die Band ihren wegweisenden Stil gefunden. Das Quintett Ignite besteht seit 1992 und bietet schnörkellosen, schnellen, melodischen und typischen Hardcore, der von Frontmann und Shouter Zoli Teglas geprägt wird. Das aktuellste Ignite-Album „Our Darkest Days“ stammt noch aus dem Jahr 2006. Bei dem Auftritt in Saarbrücken sind weitere Bands dieses Genres mit dabei: H2O, Iron Reagan, Twitching Tongues, Wisdom in Chains und Risk It eröffnen den Hardcore-Abend. Tickets: 29,85 Euro. Eine eindrucksvolle Tributeshow kommt am Mittwoch, 20. Januar, in die Congresshalle: „One Night of Queen“ ist wahrscheinlich weltweit die einzige Show, die von der beworbenen Band Queen selbst empfohlen wird. Glanzfigur der spektakulären und sehr authentischen Show ist Sänger Gary Mullen, der in die Rolle von Freddy Mercury schlüpft und ihn meisterlich interpretiert und glorifiziert. Mit den Musikern kann sich das Publikum auf eine Zeitreise durch die Ära der legendären „Queen“-Hits begeben: Titel wie „Bohemian Rhapsody“, „Don’t stop me now“ oder „We are the champions“ werden in großartiger und begeisternder Art und Weise dargeboten und so eine Hommage an eine der besten Bands aller Zeiten auf die Bühne gebracht. Tickets: 40 bis 50 Euro. Der Entertainer mit der Schmalztolle, Götz Alsmann, gastiert am Donnerstag, 21. Januar, in der Congresshalle. Wie in den vergangenen Jahren auch hat sich der König des deutschen Jazzschlagers dazu die SWR Big Band geladen sowie einige musikalische Gäste. Darunter ist in diesem Jahr Placido Domingo Junior. Mit dieser Unterstützung beweist der humorvolle Vollblutmusiker, Echo-Preisträger und Triple-Platin-Sänger sein Gespür für wunderbare Songs wie auch sein Faible für die 50er und 60er Jahre. In seinem Programm greift der Spezialist auf lateinamerikanische Songs und Evergreens zurück, Placido Domingo indes wird Jazz- und Latin-Standards auf die Bühne bringen. Tickets: 40 bis 49,50 Euro. Musikalisch und visuell kann man sich am Dienstag, 26. Januar, ab 20 Uhr in der Garage wie im „Zombieland“ fühlen. Die Band Megaherz präsentiert dort Metal und Hard-Rock der deutschen Sorte. Das Quintett wurde bereits 1993 gegründet, hat aber zwischenzeitlich einen kompletten Besetzungswechsel hinter sich und ist seit 2007 mit den gleichen Musikern unterwegs. Die Band bietet harte Gitarren, stampfend-pompöse Beats und düsteren deutschen Gesang. Wer Bands wie Rammstein oder Oomph mag, ist hier gut aufgehoben. In den Texten sind provokante Themen abgehandelt, die verstörend wirken: Computerspiele, Untote und Asoziale spielen darin eine Rolle. Tickets: 22,70 Euro. Zum Januar-Abschluss gastiert am Sonntag, 31. Januar, eine der angesagtesten deutschen Indie-Rock-Bands in der Garage: Madsen macht dort um 20 Uhr Station, um die Songs der aktuellen Platte „Kompass“ zu präsentieren. Dabei hat die Band aus Wendland eine beachtliche Entwicklung hinter sich: In den 90er Jahren von den drei Madsen-Brüdern gegründet, spielte die Gruppe unter verschiedenen Namen und versuchte sich in verschiedenen Stilen, ehe 2004 der Nachname auch Bandname wurde und ein Plattenvertrag winkte. Seitdem haben die Jungs aus der Provinz vier Platten und 14 Single-Auskopplungen vorgelegt, waren rund um den Globus auf Tour und spielten auf mehr als 140 internationalen Festivals. Mit ihrem ungewöhnlichen Indie-Rock, der auch Elemente aus Punk und Pop enthält und von spannenden deutschen Texten lebt, treffen Madsen Fans dieses Genres ins Herz. Tickets: 28,20 Euro.

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