In eigener Sache Lokalchef Wolfgang Pfeiffer leitet künftig das Sportressort
Wolfgang Pfeiffer blickt auf eine klassische Laufbahn als Lokalredakteur zurück. Der gebürtige Kaiserslauterer begann 1985 während eines Praktikums bei der „Pfälzischen Volkszeitung“ der RHEINPFALZ in Kaiserslautern mit dem Schreiben. Fortan ließ ihn die journalistische Arbeit nicht mehr los.
Nach dem Studium der Politik, der Betriebswirtschaft und der Kommunikationswissenschaften in München und Heidelberg machte er eine Ausbildung zum Redakteur bei der Rhein-Neckar-Zeitung und wurde dort angestellt. 1994 kam er zur RHEINPFALZ, wurde Lokalsportredakteur in Zweibrücken und vier Jahre später stellvertretender Redaktionsleiter unserer „Pirmasenser Rundschau“. Anfang 2008 übertrugen wir ihm die Führung der Lokalredaktion Kusel.
Journalistische Arbeit in einem Verbreitungsgebiet von der Größe des Landkreises Kusel mit seinen fast 100 Ortsgemeinden ist eine schwierige Herausforderung. Wolfgang Pfeiffer hat sie entschlossen, geduldig und mit großem Reformeifer angenommen. Sein Redaktionsteam hat er für sich eingenommen. So gelang es der Mannschaft, die „Westricher Rundschau“ zu einer der modernsten Lokalausgaben der RHEINPFALZ zu machen, in der die gedruckte Ausgabe und der digitale Auftritt gleichrangig sind.
Maßgeblich dafür, dass dies gelungen ist, sind die journalistischen Inhalte. Der ländliche Raum hat viel mehr an spannenden Themen zu bieten, als dies oft behauptet wird. Die Kuseler RHEINPFALZ beweist das Tag für Tag: Indem sie gründlich recherchiert, ihr Ohr nah an den Menschen hat, Themen- und Stilvielfalt pflegt, sorgt die Redaktion mit ihrem journalistischen Angebot für Gesprächsstoff.
Wolfgang Pfeiffers Neugier, sein Gespür für spannende Themen und für gute Unterhaltung sind Garanten dafür. Er führt durch Vorbild, ist sich selbst für keine Arbeit zu schade. Dem Anwerben freier Mitarbeiter und ihrer Betreuung widmet er viel Aufmerksamkeit.
Pfeiffer nennt seine Redaktion gerne ein „Labor“ für den Test neuer Organisationsformen, neuer Werkzeuge, neuer Inhalte. Die dabei gewonnenen Erfahrungen gibt er gerne an die anderen zwölf Lokalredaktionen der RHEINPFALZ weiter. Sein Reformeifer, seine Erfahrung mit digitalen Formaten, sein Führungsvermögen und nicht zuletzt sein stetes Interesse am Sportjournalismus haben die Chefredaktion veranlasst, den 58-Jährigen nun mit der Leitung unseres Sportressorts zu betrauen.
Die „Westricher Rundschau“ ist unter Wolfgang Pfeiffers Führung in der Auflagenentwicklung und der digitalen Reichweite zu einer der besten Lokalausgaben der RHEINPFALZ aufgestiegen. Deshalb möchte ich auch an dieser Stelle Wolfgang Pfeiffer sehr herzlich für seine überaus erfolgreichen 14 Jahre in Kusel danken.
Über die künftige Redaktionsführung der „Westricher Rundschau“ wird die Chefredaktion nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens noch im November entscheiden.