Kreis Kusel
Lauterecken: Ambulanter Hospizdienst wird angenommen
Es sei gut angelaufen, berichtet Bauhaus der RHEINPFALZ. Vier Begleitungen habe sie aktuell, eine Nachfrage kam Anfang der Woche hinzu. Die Nachfrage entspreche etwa den Erwartungen.
Einen Todesfall habe es leider schon gegeben – begleitet von einem der ehrenamtlichen Hospizhelfer, die sich in mehrmonatiger Vorbereitung für diese Aufgabe gerüstet haben. Sterbende Menschen und deren Angehörige sollen durch den ambulanten Hospizdienst in schweren Stunden begleitet werden. Ehrenamtliche können vor allem mit Gesprächen helfen.
Eine Lücke füllen
Palliativpflege-Fachkraft Bauhaus kann auch als Verbindung zwischen Betroffenen und Ärzten agieren. Sie betont, dass es bei der Begleitung im Hospizdienst nicht nur um die letzten Stunden oder Tage im Leben geht, sondern die Hilfe nach Anfrage auch schon früher einsetzen kann. Jeder Mensch könne selbst definieren, wann die letzte Lebensphase beginne, wann Unterstützung benötigt werde.
Der ambulante Hospizdienst ist bei der ökumenischen Sozialstation Lauterecken angesiedelt, kann aber von jedem in Anspruch genommen werden, auch wenn keine Pflege durch Mitarbeiter der Station erfolgt. Er ist kostenlos für die Sterbenden und ihre Angehörigen, die auch über den Tod hinaus begleitet werden können.
Der Dienst ist im Nordkreis und darüber hinaus angesiedelt. Er soll die Lücke zwischen dem Palliativstützpunkt Rheinhessen-Nahe in Bad Kreuznach und dem Palliativzentrum Landstuhl füllen.
Info