Kusel Kreissparkasse Kusel will Marktführer im Landkreis bleiben und neue Mitarbeiter finden
Wie die Kreissparkasse in einer Pressemitteilung zum Bilanzjahr 2023 schreibt, arbeite man hart daran, Marktführer im Landkreis zu bleiben. Das Bilanzsummenwachstum (siehe Zahlen und Fakten) sei dabei nicht das wichtigste Ziel, erklärt ein Sprecher der KSK auf Anfrage: „Vorrangig sehen wir uns als leistungsstarke Vertriebssparkasse. Die Marktführerschaft im Landkreis gilt es auszubauen. Grundsätzlich halten wir den Anstieg der Bilanzsumme für moderat. Von 2020 bis 2023 ist die durchschnittliche Bilanzsumme um insgesamt circa sieben Prozent gestiegen, während der Anstieg im rheinland-pfälzischen Durchschnitt bei rund 10,5 Prozent liegt.“ In Anbetracht der Tatsache, dass die vergangenen Jahre vielfältige – die Kreissparkasse spricht von „extremen“ – Herausforderungen mit sich gebracht hätten, sei der Vorstand insgesamt mit der Entwicklung der Zahlen zufrieden. Für Banken sei vor allem der Zinsanstieg im Jahr 2022 herausfordernd gewesen.
Info
Die Bilanzsumme der Kreissparkasse Kusel liegt für 2023 erneut deutlich über der des Vorjahres, bei 1,97 Milliarden (2022: 1,88). Das Kreditvolumen wuchs um rund 30 Millionen Euro auf 1,57 Milliarden Euro. Ebenso gestiegen sind die Kundeneinlagen: 1,73 Milliarden Euro (2022: 1,57).
Der Zinsüberschuss wird für das vergangene Jahr auf 30,3 Millionen Euro beziffert, das Betriebsergebnis vor Steuern und Bewertung auf 12,4 Millionen Euro. Ende des Jahres 2023 arbeiteten 302 Menschen bei der Kreissparkasse – inklusive Auszubildende, Praktikanten und Reinigungskräfte.
Um weiterhin Marktführer im Landkreis zu bleiben, soll unter anderem die Kundenberatung effizienter werden. „Sobald eine positive Entscheidung über ein Geschäft getroffen wurde, ist es dann unser Job, die internen Prozesse schnell, unkompliziert und möglichst geräuschlos für den Kunden abzubilden“, erläutert der Sprecher. Das Netz aus neun Geschäftsstellen, acht Selbstbedienungsfilialen und insgesamt 28 Geldautomaten unterstreiche die regionale Bindung der Bank, ebenso das Engagement in Sachen Spenden (unter anderem bei Vereinsjubiläen oder an gemeinnützige Einrichtungen) und Sponsoring (beispielsweise Druck von Plakaten oder Eintrittskarten).
Als Arbeitgeber müsse sich das Kreditinstitut ebenfalls weiterentwickeln, um Fachkräfte zu gewinnen. Hier werde an der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gearbeitet, zum Beispiel mit Teilzeitmodellen und flexiblen Arbeitszeiten.