Kusel / Altenglan
Kommentar zur Integration einer Ukrainerin in Unternehmen: Beeindruckender Wille
Es ist beeindruckend und zugleich erfreulich, mit wie viel Engagement sich beide Seiten – Unternehmen und Mitarbeiterin – einbringen, dass die dauerhafte Integration der Ukrainerin in ihre neue Arbeit gelingt. Das Beispiel zeigt aber eben auch, wie schwierig es ist, geflüchtete Fachkräfte nachhaltig in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Viele Tätigkeiten in Branchen, in denen Fachkräfte gesucht werden, erfordern ganz spezielle Vorkenntnisse. Es ist eine Sache, wenn sich Wissen und Fertigkeiten in einem neuen Arbeitsbereich „draufgeschafft“ werden müssen. Wenn dann aber noch Sprachhürden hinzukommen, wird es schnell schwierig. Schließlich spielt bei verantwortungsvollen Tätigkeiten die Sprache meist eine unabdingbare Rolle. Es braucht die Unterstützung des Umfelds, des Unternehmens, der Behörde, aber vor allem viel Eigeninitiative und Ehrgeiz des Geflüchteten, sich dieser Herausforderung zu stellen – und natürlich auch den Willen, dauerhaft hier Fuß zu fassen.
